Rumänienhilfe Gunskirchen erhielt Missionspreis
GUNSKIRCHEN. Die Rumänienhilfe mit Hauptverantwortlichem Hermann Hochreiter hat als einer von sechs Preisträger den Missionspreis erhalten.

Der Preis wird von Bischof Manfred Scheuer und der Missionsstelle der Diözese verliehen. Er ist Ausdruck der Wertschätzung für Organisationen und Menschen sich für für jene Ortskirchen einsetzen, denen es selbst nicht möglich ist, materielle Mittel für die Seelsorge zur Verfügung zu stellen.
Die Rumänienhilfe Gunskirchen besteht seit 32 Jahren aus etwa zehn Personen, seit mehreren Jahren kooperiert mit dem Verein HiKöDe. Pro Jahr erfolgen zwischen zehn bis 15 Hilfstransporte (Bekleidung, Hausrat, Medikamente, Hygieneartikel, Schulartikel), wobei inzwischen auch weitere Länder (Ungarn, Ukraine, Litauen, Kosovo, Tschechien, Slowakei, Moldawien) angefahren werden.
Aktion Nummer 478 führte zum Beispiel Ende 2021 in den Kosovo. Dabei wurden bis dahin 2.641 Tonnen Hilfsgüter transportiert und weit über 600.000.- Euro ausgegeben. Neben der Lieferung von Gütern werden auch Hilfseinsätze (Gebäudeerrichtungen und -sanierungen, Reparaturen, Errichtung von Wasserleitungen …) für Organisationen, bedürftige Familien oder Einzelpersonen vor Ort geleistet. Entsprechende Hilfen kommen neben Privatpersonen seit Jahren auch von Gunskirchner Firmen, Betrieben und Geschäften, von Unternehmern und Banken sowie von der Marktgemeinde und der Pfarre. Hermann Hochreiter ist die tragende Mitte, Motor und treibende Kraft der Rumänienhilfe Gunskirchen.


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