Mit Agenda21-Prozess mehr Ideen für den Ort
STEINERKIRCHEN. Neue Ideen für den Ort gemeinsam entwickeln, das ist die Idee, die hinter dem, mit einer Zukunftskonferenz gestarteten, Agenda21-Prozess steckt.

Rund 60 Personen folgten der Einladung des Agenda 21-Kernteams zur Steinerkirchner Zukunftskonferenz. Eine Dorfladenbox für regionale Produkte; sichere Fuß- und Radwege für alltägliche Wegstrecken; Ausbau der Nachbarschaftshilfe; Tagesbetreuung für ältere Menschen; leistbare, attraktive Wohnungen für junge Menschen; vielfältige Nutzung der Alten Schule; intensiver Ausbau der PV-Anlagen und Energiegemeinschaften; Platz für die Jugend und generell ein starkes Miteinander aller Menschen, ob neu zugezogen oder alteingesessen. Das sind einige der Ideen für Steinerkirchen, die entwickelt wurden.
Im Rahmen einer Zukunftswoche von 14. bis 17. November werden nun alle seit Juni gesammelten Ideen geprüft und die besten davon weiterentwickelt. Dazu sind wieder Steinerkirchner verschiedener Altersgruppen herzlich eingeladen. Workshops in der Volks- und Mittelschule sowie für Jugendliche und junge Erwachsene sollen die Ergebnisse dieser Schwerpunktwoche bereichern.
„Es ist erstaunlich, wie viele Ideen wir für unseren Ort haben – die Zeit hat sich gelohnt“, meinte eine junge Teilnehmerin der Zukunftswerkstatt. Der Agenda-Zukunftsprozess wird vom Leiter der SPES Zukunftsakademie Schlierbach Johannes Brandl moderiert: „Ich bin mit dem ersten Ergebnis sehr zufrieden. Bereits in einigen Monaten werden die ersten Projekt-Teams mit der Umsetzung starten“, freut sich Brandl gemeinsam mit dem Agenda-Kernteam.


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