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THALHEIM/PAKISTAN. Die frühere Weltklasse-Judoka Sabrina Filzmoser ist seit Anfang Juni auf dem Weg auf den zweithöchsten Gipfel der Welt, den K2. Nach einer langen Anreise von Islamabad in Pakistan zum Berg hat die 43-jährige Thalheimerin schon viele Höhenmeter absolviert und akklimatisiert sich. Bis Mitte August will die Extremsportlerin den Gipfel erreichen.

  1 / 3   Die Thalheimer Judoka Sabrina Filzmoser nimmt den zweithöchsten Berg der Welt, den K2 in Angriff. (Foto: Filzmoser)

Die zweifache Europameisterin und dreifache Bronzemedaillengewinnerin bei Weltmeisterschaften ist derzeit im K2-Basecamp und „es geht ihr gut“, sagt ihr langjähriger Trainer und Wegbegleiter Willi Reizelsdorfer. Zur Akklimatisierung wechselt sie mehrmals vom Camp 1 auf 5.100 Metern zum Camp 2 in 6.535 Metern Höhe. Drei Rotationen hat sie schon hinter sich und hat dabei auch das Servus-TV-Team mit Bergwelten-Redakteur Franz Fuchs getroffen, das am K2 eine Dokumentation dreht. Meistens ist die Internet-Verbindung sehr schlecht aber eines hat Filzmoser Reizelsdorfer über den K2 schon geschrieben: „Ein sehr schwieriger, beeindruckender Berg.“

„Ich fühle mich bereit“

Auf ihrer Instagramseite „Forevereverest2022“ (die noch von ihrer letztjährigen Mount Everest-Besteigung stammt) postet die begeisterte Bergsteigerin trotz schlechtem Internet regelmäßig Neuigkeiten. Vor fünf Tagen hat die Thalheimerin demnach bereits eine Nacht zur Akklimatisierung im Camp 3 auf 7.350 Metern absolviert. Diese Anpassung ist notwendig, weil Filzmoser ohne zusätzlichen Sauerstoff klettert, was den Aufstieg zusätzlich erschwert. „Die Akklimatisierung war sehr hart, aber ich bin ok. In dieser Höhe leidet man schon zahlreiche Schmerzen und Erfrierungen. Das ist ein Grund, warum Bergsteiger mit Sauerstoff das nicht machen. Aber ich bin froh, es gemacht zu haben“, schreibt die Judoka. „Ich fühle mich jetzt bereit. Ich werde Energie tanken müssen, essen, viel trinken und auf das perfekte Wetterfenster für den Gipfelsturm warten“.


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