Eberstalzells Bürgermeister über Bauprojekte und die Förderung der Ortsgemeinschaft
EBERSTALZELL. Aktuelle und zukünftige Bauprojekte oder ein Projekt zur Ortskernbelebung – Bürgermeister Günther See berichtet von Themen, mit denen man sich aktuell in der Gemeinde beschäftigt.

In Eberstalzell wird gerade ein neuer Gymnastiksaal, angrenzend an den Turnsaal der Mittelschule, errichtet. In Bau ist auch eine Lauf- und Weitsprungbahn. Außerdem wurde der Turnsaal, der auch für Veranstaltungen wie das Blasmusik-Konzert genutzt wird, modernisiert und es wurden neue Lagerräume für die Schule und den Sportverein geschaffen, berichtet Bürgermeister Günther See von den aktuellen Projekten in der Gemeinde. „Der Turnsaal ist durch die Volksschule und die Hauptschule, den Hort und die Union schon ausgelastet“, fügt er hinzu.
Mit einem neuen Sportzentrum ist ein Großprojekt in Planung. Es werden zuerst Fußballplätze, ein Clubheim, Schießanlagen, Beachvolleyballplätze und Freizeitmöglichkeiten für Sportbegeisterte und in weiterer Folge neue Tennisplätze geschaffen. Schon fertiggestellt ist eine Unterführung unter der Landesstraße, um das Areal, das im Ortsteil Wipfing liegt, gefahrlos zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichen zu können.
Ortskernbelebung
Gemeinsam mit den Nachbargemeinden Bad Wimsbach-Neydharting und Steinerkirchen nimmt man an einem Aktionsprogramm zur Ortskernbelebung teil. Bei diesem Projekt arbeitet die Gemeinde mit dem Regionalmanagement zusammen und es sollen auch die Leerstände unter die Lupe genommen werden. Das Regionalmanagement nimmt mit den Hausbesitzern Kontakt auf und es werden in Zusammenarbeit mit einem Architekten Vorschläge gemacht und Ideen ausgearbeitet. Das Projekt ist von der EU gefördert.
Aktives Gemeindeleben
Ein gutes Zusammenleben im Ort und der Kontakt zu den Eberstalzellern ist See ein besonderes Anliegen. Deshalb unterstützt er gern Straßen-, Siedlungs- und Dorffeste mit einem Kostenbeitrag für die Verpflegung. Soweit es ihm möglich ist, kommt See selbst kurz vorbei, um mit den Bürgern in ungezwungener Atmosphäre ins Gespräch zu kommen. „Die Feste sind eine gute Gelegenheit, dass sich die Leute in den Siedlungen besser kennenlernen und die Nachbarschaft gepflegt wird“, erklärt der Ortschef, warum er die Feste unterstützt.
Anstrengungen werden auch in der Kinderbetreuung unternommen. Der Kindergarten ist gut ausgelastet, 2021 wurde eine sechste Gruppe eröffnet. Jetzt ist man dabei zu erheben, wie sich die Zahl der Kindergartenkinder in den nächsten Jahren entwickeln wird, um daraus Schlüsse zu ziehen.
Auf den Dächern der Häuser der Feuerwehren wurden auf Initiative des Bürgermeisters Photovoltaikanlagen errichtet und Speicher installiert – eine wichtige Investition in Richtung Nachhaltigkeit und Einsatzbereitschaft. Die erzeugte Sonnenenergie deckt einen Großteil des Strombedarfs der beiden Feuerwehren ab.


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