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WELS. Seit einem Jahr beschäftigen sich die Mitglieder des Theaters Vogelweide intensiv mit dem Stoff. Es geht um die Antigone von Sophokles. Premiere ist am 11. November im Pfarrheim Vogelweide.

Antigone kämpft mit sich und ihrem Gewissen. (Foto: www.gewefoto.com)
Antigone kämpft mit sich und ihrem Gewissen. (Foto: www.gewefoto.com)

Es ist ein Klassiker, den die Vogelweider auf die Bühne bringen. Aber die Tragödie um Antigone ist zeitlos: „Es geht um Zivilcourage und um Verantwortung, aber auch um die Frage, soll ich meinem Gewissen folgen, auch wenn die Konsequenzen hoch sind“, sagt Regisseur Franz Strasser. Es geht in dem Stück über die Standpunkte und Verpflichtungen gegenüber der Götter, der Gesellschaft, aber auch um die Familie. In diesem Spannungsfeld treten Konflikte auf, die zu Gewissensfragen führen. Wem bin ich eigentlich gegenüber zu etwas verpflichtet. Ist das eigene Gewissen eine höher moralische Instanz. Wer bestimmt diese Instanz. Die Gruppe hat sich intensiv mit dem Stoff beschäftigt. Die Textfassung und auch die sechs Chorlieder bringen das Stock in die Moderne. „Wer versteht schon noch die griechische Mythologie“, sagt Strasser. Das Spiel rund um Verantwortung und Gewissen findet in einem interessanten Bühnenbild statt. „Es erinnert an Bachmut“, meint der Regisseur. Und auch hier geht es um Verantwortung und Gewissen.


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