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WELS. Endlich gibt es eine gute Nachricht aus der städtischen Jugendarbeit. Die vorübergehende Schließung des Treffs Vogelweide am Heimstättenring ist jetzt wirklich Geschichte.

Gorana Pocrnja und Patrick Mayr (beide Vogelweide) und Kastriot Saiti (Noitzmühle) vervollständigen das Betreuerteam. FP-Vzbgm. Gerhard Kroiß (links) und Dienststellenleiter Marion Kasnter (rechts) freut es. (Foto: Stadt)

Lange Zeit war nur eine Tafel mit „Jugendtreff vorerst geschlossen“ in der Vogelweide zu lesen. Die Mitarbeitersuche war schwierig und vor allem langwierig. Jetzt kann der Betrieb wieder aufgenommen werden. „Der Jugendtreff Vogelweide kann ab Mitte Jänner wieder öffnen. Die immer als vorübergehend vor-gesehene Schließung gehört damit zum Glück der Vergangenheit an“, ist FP-Vizebürgermeister Gerhard Kroiß zufrieden. In der Vogelweide gelten die gleichen Öffnungszeiten wie in der Neustadt (Karpatenstraße 16), der Pernau (Ingeborg-Bachmann-Straße 23) und der Noitzmühle (Fichtenstraße 20): Montag bis Freitag von 14 bis 20 Uhr. An den Wochenende sind die Treffs weiterhin geschlossen. In der Skaterhalle gibt es eine temporäre Schließung. Ein technisches Gebrechen macht eine Öffnung unmöglich.

Grüne loben und kritisieren

„Es ist erfreulich, dass das Jugendtreff Vogelweide wieder aufsperren kann und drei neue Betreuergefunden wurden. Dennoch möchten wir nochmals in Erinnerung rufen, dass der derzeitige Personalschlüssel zu gering ist, um dauerhafte Öffnungen zu garantieren“, meint Grün-Gemeinderat Alessandro Schatzmann. Bei Krankenständen und Urlaub bleibt es schwierig und Schatzmann legt nach: „Darüber hinaus löst das dazugewinnen von neuem Personal nicht die Fundamentalen Probleme der Welser Jugendarbeit: Hier fehlt bis heute ein klares Konzept und ein Fahrplan in die Zukunft. Es braucht offene und begleitend dazu aufsuchende Jugendarbeit in allen Stadtteilen. Das fehlt leider immer noch“.


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