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WELS. Die Gasbilanz im Netzgebiet der eww weist für 2013 719 Gigawattstunden (GWh) aus. 2023 war es nur noch 403 GWh. Das bedeutet weniger Abhängigkeit von fossilen Energieträgern und weniger CO2-Emissionen.

Florian Niedersüß (Foto: dualpixel)
Florian Niedersüß (Foto: dualpixel)

Rund zwei Drittel des Verbrauchsrückgangs lassen sich durch die Umstellung der Fernwärme auf erneuerbare Energiequellen zurückführen. Vor zehn Jahren wurde die Welser Fernwärme noch zu einem Großteil aus dem mit Gas betriebenen Fernheizkraftwerk produziert, seit 2022 kommt sie im Normalbetrieb ausschließlich aus der Abwärme der Welser Abfallverwertung (WAV) sowie Sonnenenergie und Biomasse. „Unser erklärtes Ziel ist es, Wels als Stadt mit dem höchsten Anteil an erneuerbarer Energie zu etablieren. Die Reduktion des Gasverbrauches gehört dabei zu den wichtigsten Hebeln, um die Energiewende zu schaffen“, erklärt eww-Vorstand Floran Niedersüß. Mit dem Ausbau der umweltfreundlichen Fernwärme hat sich auch die Zahl der Haushalte mit Gasheizungen reduziert. In den vergangenen zehn Jahren sind rund 10.000 Welser auf Fernwärme umgestiegen, sehr viele davon von älteren Gasheizungen. Weiters haben viele Energiesparmaßnahmen gesetzt. was das letzte Drittel beim Sinken des Gasverbrauchs in Summe erklärt.

„Wir wollen in den nächsten Jahren beim Ausbau der Fernwärme weiter aufs Tempo drücken, damit wir den Anteil an Fernwärme-Haushalten weiter erhöhen. Das reduziert die CO2-Emissionen und bringt unseren Kunden Preissicherheit“, So Niedersüß abschließend.


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