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EDT. „Wir leisten flächendeckend unsere Arbeit und dafür sage ich Danke“, sagt Bezirksfeuerwehrkommandant Johann Gasperlmair bei der Präsentation des Jahresberichtes. Vor dem Danke stand aber ein einsatzreiches Jahr 2023.

Anfang Dezember forderte der Schnee viele Einsätze. (Foto: FF WL)
  1 / 2   Anfang Dezember forderte der Schnee viele Einsätze. (Foto: FF WL)

Insgesamt waren es 3.497 Einsätze, zu denen die Kameraden in den 41 Wehren ausrücken mussten. „Bedingt durch die Einsätze durch Starkregen und Gewitter im Sommer und den vielen Schnee Anfang Dezember waren es in Summe um fast 900 Einsätze mehr als 2022“, rechnet Gasperlmair vor. Der Unwettereinsatz rund um Schleißheim war solch ein Großereignis.

Mit der personellen Entwicklung ist der Kommandant zufrieden. 609 Jungfeuerwehrmitglieder bedeuten einen Rekord für Wels-Land: „Jetzt ist es wichtig, die Jugendlichen in den Aktivstand zu bringen“, so Gasperlmair. Insgesamt leisteten die Kameraden in den unterschiedlichsten Funktionen 441.400 Stunden Dienst ehrenamtlich für die Bevölkerung. Die Motivation ist hoch, das zeigt die hohe Anzahl an Weiter- und Ausbildungen. Dazugekommen ist ein Drohnen-Stützpunkt in Bad Wimsbach und einige neue Fahrzeuge.

Zahlen und Fakten

Die 441.400 Stunden teilen sich auf: 55.095 Stunden für Vorbereitung und Teilnahme an Bewerben und Leistungsprüfungen 62.765 Stunden für die Jugendarbeit 90.719 Stunden für Aus- und Weiterbildung der Aktiven 37.204 Stunden für Einsätze 195.556 Stunden für Administration, Organisation, Instandhaltung, Tätigkeiten und Sonstiges.

Insgesamt gibt es in Wels-Land 41 Feuerwehren. Im Aktivstand sind 2.463 (davon 147 Frauen). In der Jugend sind es 609 (davon 152 weiblich). Der Reservestand beträgt 498. Zu 591 Brandeinsätzen mussten die Wehren 2023 ausrücken. 2022 waren es 540. Technische Einsätze gab es 2.906 (2022: 2.063).


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