Generationenwohnen Wels: "Habe nirgends so eine Gemeinschaft erlebt"
WELS. Edda Linkner ist 82 Jahre alt und mit ihren Stöcken noch recht flott unterwegs. Ein kleiner Spaziergang führte die Welserin in die Tips-Redaktion am Stadtplatz um zu erzählen, wie groß ihre Freude über das Leben im Generationenwohnhaus in der Linzerstraße ist.

39 barrierefreie Mietwohnungen gibt es auf der Fläche des früheren Spitzerwohnheims mit Anschluss an das neue Leopold-Spitzer Seniorenheim. Edda Linkner wohnt seit zwei Jahren hier und ist begeistert: „Ich bin jetzt 82 Jahre alt und habe nirgends so eine Gemeinschaft erlebt“, freut sie sich. Unten im Stüberl treffen sich jeden Dienstagnachmittag rund 20 Bewohner. „Wir spielen, stricken, häkeln und vor allem plaudern wir natürlich“, erzählt Linkner von dem wöchentlichen Treffpunkt. „Das ist sehr gut um sich kennenzulernen“, sagt die rüstige Seniorin und verweist aber auch darauf, dass das Stüberl samt komplett eingerichteter Küche auch perfekt ist, um Geburtstage zu feiern - gerne auch mit der Familie.
Ein Glaserl Sekt und Akkordeonmusik
Die Besucher dieser Dienstags-Treffen sind zwischen 65 und 95 Jahre alt, erzählt Linkner. „Und hauptsächlich sind wir Frauen, nur zwei, drei Männer“, so die 82-Jährige, die sich immer freut, mit den Mitbewohnern Kaffee und Kuchen zu genießen und bei einem Geburtstag auch mal eine Glaserl Sekt mit Orangensaft. Manchmal treffen sich die Senioren auch im Garten der beim Haus dabei ist und natürlich werden der Advent und Weihnachten gefeiert, hin und wieder gibt es sogar eine Lesung und „manchmal hole ich auch mein Akkordeon herunter um ein bisserl Musik zu machen“, freut sich Linkner, die immer Klavier gespielt hat. Sie genießt ihre Zeit im Generationenwohnhaus wirklich, „denn vorher war ich total einsam und allein und jetzt bin ich dort so glücklich“!


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