Leserbrief: Situation in den Pflegeheimen
WELS. Erna Prenninger wandte sich mit einem Leserbrief an die Tips-Redaktion.

Der Leserbrief von Herrn Kransteiner über die Welser Seniorenheime trifft einen wunden Punkt. Wie ich leider selber schon feststellen musste, wird für die alten Menschen wenig, bis nichts getan! Da wird nur mehr gespart. Zudem wird auch das Pflegepersonal so stark gefordert, dass viele das Handtuch werfen.
Die Angehörigen wissen nicht mehr, was sie tun sollen, die sind auch schon überfordert! (Wie ich lesen konnte, werden viele Betten wegen Personalmangels nicht belegt). Ich weiß, dass man den Pflegenotstand nicht zu 100 Prozent stoppen kann – zu groß ist der demografische Wandel, aber wenn man sich rund 15 Millionen für die Sanierung des Hallen- und Freibades leisten kann, wird wohl für die Seniorenheime auch eine Aufstockung des Budgets möglich sein. Es ist beides wichtig! Von den Kosten für den Umbau des Volksfestgeländes möchte ich gar nicht sprechen!
Herr Kransteiner hat völlig recht, dass wir Ältere auch schon Angst vor der Zukunft haben und ob es da überhaupt noch Pflege und Betreuung im Alter geben wird. Oder ob die Lösung dann Dignitas sein wird. Was wir uns nicht wünschen. Die Pflegesituation in den Seniorenheimen gehört unbedingt verbessert! Aber ich habe die Hoffnung noch nicht verloren, dass bei den zuständigen Behörden ein Umdenken erfolgt. Dass für Pflegepersonal und Heimbewohner nicht nur der Routinebetrieb läuft, sondern auch eine persönliche Zuwendung im Alltag nicht untergeht.
Dass nicht alles, was den alten Menschen und den Mitarbeitern noch zusätzlich helfen kann, den Sparmaßnahmen zum Opfer fällt. Das kann vielleicht auch helfen, neue Mitarbeiter zu motivieren. Da ich vollstes Vertrauen in das Welser Magistrat habe, denke ich, dass es da noch einige Verbesserungen und eine Aufstockung des Budgets für die Seniorenheime geben wird!


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden