Weltfleischtag: Welser Bäuerinnen machen Lust auf heimische Produkte
WELS. Der achtsame Umgang mit Lebensmitteln ist den Bäuerinnen im Bauernbund ein besonderes Anliegen. Anlässlich des Weltfleischtages am 26. Februar machten die Bäuerinnen im Bezirk Wels-Land mit Landesbäuerin Johanna Haider im MaxCenter Wels auf den respektvollen Umgang mit dem Lebensmittel Fleisch aufmerksam machen.

Neben gschmackigen Kostproben vom Karree- und Bauchspeck sowie köstlichem Fleischaufstrich gab es von den Produzentinnen selbst Infos aus erster Hand. Die Ortsbäuerinnen Maria Mittermayr aus Gunskirchen und Petra Wimmer aus Sattledt sowie Bezirksbäuerin Margit Ziegelbäck (Steinhaus) und Landesbäuerin Johanna Haider stellten sich den interessierten Fragen der Konsumenten.
Fleisch hat viele gute Seiten
Eine Diskussion über Fleisch ist herausfordernd. Die einen sehen Fleisch als Hauptmahlzeit, die anderen als gute Beilage, für manche ist es überflüssig am Speisplan. Dass Fleisch hochwertige Proteine und tierische Fette liefert, ist unbestritten. Fleisch und Fleischprodukte sind aber auch wichtige Lieferanten der B-Vitamine und Mineralstoffen wie Eisen, Zink und Selen.
„In einer gesunden, ausgewogenen Ernährung hat Fleisch als essenzieller Nährstofflieferant seinen berechtigten Platz. Zudem düngt „Fleisch“ auch unsere landwirtschaftlichen Flächen mit organischem Dünger, dem Mist der Tiere. Es ist ein Kreislauf, der der Natur und dem Menschen guttut, wenn es mit Verantwortung geschieht“, so die Landesbäuerin.
Qualität statt Quantität
Besonders wichtig ist den Fleisch-Produzentinnen aber auch eines: „Bitte achten sie beim Einkauf auf Qualität statt Quantität. Die vielen Aktionen im Handel verleiten leider viel zu oft zu Hamsterkäufen, das Zuviel wird dann weggeschmissen, hat zum Glück eh nicht viel gekostet, denkt man dann“, betont Bezirksbäuerin Margit Ziegelbäck.


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