Internationales Projekttreffen in Mistelbach: Fachschule als Treffpunkt für Innovation
BUCHKIRCHEN. Die Landwirtschaftliche Fachschule Mistelbach war internationaler Treffpunkt: Projektpartner aus mehreren europäischen Ländern kamen zusammen, um ein neues digitales Tool für lebenslanges Lernen weiterzuentwickeln.

Vertreter aus Deutschland, Niederlanden, Rumänien, Italien und Österreich arbeiteten gemeinsam am Erasmus+-Projekt „Icarus“, das ein digitales Werkzeug zur Selbstevaluierung von Kompetenzen für lebenslanges Lernen entwickeln soll.
Die Schule bot dafür den passenden Rahmen. Neben modernen Räumlichkeiten sorgte vor allem die typische Atmosphäre einer Hauswirtschaftsschule für eine angenehme Arbeitsumgebung. Regionale Köstlichkeiten aus der Umgebung rundeten das Treffen ab und trugen zu einem offenen und kreativen Austausch bei.
Entwicklungspotenziale erkennen
Im Mittelpunkt der Gespräche stand die Vorbereitung der sogenannten Alpha-Testung des „Icarus Compass Tools“. Dieses Online-Tool soll Menschen dabei helfen, ihre persönlichen Kompetenzen einzuschätzen und Entwicklungspotenziale zu erkennen. Die Projektpartner legten konkrete Schritte und Termine für die erste Testphase fest.
An der Fachschule Mistelbach werden künftig Schüler, die ihr sechswöchiges Praktikum absolvieren, in die Tests eingebunden. Dabei geht es nicht um fachliche Inhalte, sondern um persönliche Fähigkeiten wie Kommunikations- und Teamfähigkeit oder Bürgerkompetenzen.
Schüler und Studierende werden einbezogen
Die Alpha-Testung mit Lehrkräften und Mitarbeitenden ist für Juni geplant. Von Juli bis Oktober folgt eine Beta-Testphase, bei der auch Schüler und Studierende aus den beteiligten Bildungseinrichtungen teilnehmen.
Der nächste Meilenstein des Projekts ist bereits geplant: Das kommende Partnertreffen findet im niederländischen Wageningen statt, wo der Fragebogen für die Testphase finalisiert und weitere Schritte zur Verbesserung des Tools besprochen werden.


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