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STEINERKIRCHEN. Eine Überraschung erlebten die Steinerkirchner heuer am 1. Mai. Obwohl scheinbar kein passender Maibaum für die Marktgemeinde gefunden wurde, stand am 1. Mai plötzlich ein bunt geschmücktes Exemplar am Marktplatz. Verantwortlich dafür zeichnete eine Gruppe aus Fischlham, die die Tradition des Stehlens einfach umkehrte und der Nachbargemeinde in einer Nacht-und-Nebel-Aktion einen Maibaum aufstellte. Jetzt wurde dieser gemeinsam umgelegt.   

  1 / 2   Den Maibaum den die Fischlhamer heimlich aufgestellt hatten, halfen sie nun auch wieder umlegen. (Foto: Lindinger)

Steinerkirchens Bürgermeister Thomas Steinerberger ließ es sich angesichts der vorangegangenen Nachbarschaftshilfe nicht nehmen und organisierte einen gemeinsamen Termin zum „Maibaum umlegen“, bei dem natürlich auch die Zeit zum Austausch bei einem Getränk nicht fehlen durfte. 

Gute Nachbarschaft

„Wir haben gezeigt: Steinerkirchen kann sich auf uns verlassen“, schmunzelt Fischlhams Bürgermeister Klaus Lindinger. „Das Maibaum-Exemplar hatte optisch den einen oder anderen Kritiker, doch wir nahmen die nachbarschaftliche Geste humorvoll zur Kenntnis. Das gemeinsame Treffen zeigt die gute Zusammenarbeit unserer beiden Gemeinden“, betont sein Kollege Steinerberger. „Wie heißt es so schön und treffend: Durch’s Redn kuman d’Leit z’saum“!

Die Aktivität zeigte einmal mehr, wie gute Nachbarschaft und das Miteinander gepflegt werden. „Das macht unter anderem unseren Bezirk, unsere Region so lebenswert“, freut sich Lindinger.


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