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WELS/HOLZHAUSEN/SCHLEISSHEIM. Zehn neue „Bienenfreundliche Gemeinden“ wurden von Umwelt- und Klima-Landesrat Landesrat Stefan Kaineder und dem Klimabündnis OÖ im Bildungshaus Schloss Puchberg Wels ausgezeichnet. Mit dabei sind nun auch Holzhausen und Schließheim. Damit setzen sich schon über 140 Gemeinden über alle Bezirke verteilt aktiv für den Bodenschutz und die Artenvielfalt ein. 

Projektleiter Georg Wiesinger, Landesrat Stefan Kaineder, Günter Postlbauer (Bienenbeauftragter Schleißheim), Vizebürgermeisterin Christiane Huber (Schleißheim), Norbert Rainer (Klimabündnis OÖ), Amtsleiter Dominik Datscher, Umweltausschuss-Obfrau Manuela Schalk und Bürgermeisterin Andrea Hubmer (alle Holzhausen) setzen sich für den Schutz und den Erhalt der Bienen ein. (Foto: Land OÖ/Daniel Kauder)

Bienenfreundliche Gemeinden verzichten mit Unterstützung des Bodenbündnis OÖ auf Pflanzenschutzmittel auf öffentlichen Grünflächen, bepflanzen diese bienenfreundlich oder laden die Bevölkerung ein, auch ihre Hausgärten in kleine Oasen für Insekten zu verwandeln. Beim diesjährigen Bienenfest wurden neben den neuen Gemeinden auch jene Gemeinden ausgezeichnet, die sich bereits seit fünf Jahren im Netzwerk engagieren.

„Es geht auch ohne Umweltgifte“

Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder freut sich über den großen Anklang bei den Gemeinden: „Ich finde es beeindruckend, wie engagiert sich die ausgezeichneten Gemeinden für den Schutz und Erhalt der Bienen und Insekten einsetzen und ihre Orte zum Aufblühen bringen. Unsere Bienenfreundlichen Gemeinden sind Vorbilder im Einsatz für mehr Vielfalt, und beweisen, dass es auch ohne Umweltgifte geht. Sie zeigen als Vorreiter auf, wie Bienen- und Umweltschutz im öffentlichen Raum funktioniert. Drei Viertel unserer Nutzpflanzen sind von der Bestäubung durch Insekten abhängig. Somit hat das Bienen- und Insektensterben auch einen enormen Einfluss auf den Erhalt unserer Lebensgrundlagen. Ich bedanke mich bei allen teilnehmenden Gemeinden, die mit ihrem Engagement bewusst gegen diese Entwicklung vorgehen“.

Hilfe von Ehrenamtlichen und Bauhofmitarbeitern

„Jedes Jahr ist es eine Freude neue Gemeinden im Netzwerk der Bienenfreundlichen Gemeinden begrüßen zu dürfen und Gemeinden, welche sich seit fünf Jahren engagieren, ehren zu können. Der Umsetzungswille der Gemeinden, der Bauhofmitarbeiterinnen und von vielen Ehrenamtlichen erstaunt mich jedes Jahr aufs Neue und gibt Hoffnung für eine lebenswerte Zukunft“, betont Georg Wiesinger, Projektleiter „Unser Boden für Bienen – Bienenfreundliche Gemeinden“.


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