Forum Stadl-Paura: Spagat zwischen Tierliebe und Verantwortung
STADL-PAURA. Das neugegründete Forum Stadl-Paura widmet sich der Geschichte und der gegenwärtigen Beziehung zwischen Mensch und Tier. Die Mitglieder wollen Personen aus Wissenschaft, Praxis, Bildung und Gesellschaft zusammenbringen und neue Perspektiven auf das Zusammenleben von Mensch und Tier eröffnen.

„Die Beziehung zwischen Mensch und Tier ist heute gleichzeitig inniger, sentimentaler, technischer und widersprüchlicher als jemals zuvor“, sagte Forum-Mitglied Josef Schöchl beim Kick-off im Pferdezentrum Stadl-Paura. „Ein wachsender Teil der Menschheit lebt in einer paradoxen Situation: maximale emotionale Nähe bei gleichzeitig wachsender biologischer und praktischer Distanz. Wo die Grenze zwischen Haustierluxus, echter Freundschaft und unserer Verantwortung gegenüber Tieren verläuft, müssen wir diskutieren.“ Es bringt Menschen aus Wissenschaft, Praxis und Gesellschaft zusammen, um die Mensch-Tier-Beziehung aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu beleuchten und Denkanstöße in einem hochaktuellen Thema zu bieten.
Lange Vorbereitung
Rund zwei Jahre lang arbeiteten zehn Experten an diesem Konzept, das mit dem Kick-off offiziell gestartet ist. Für Forum-Präsidentin Monika Egerbacher soll das Forum ein Ort sein, an dem unterschiedliche Sichtweisen aufeinandertreffen. „Ich freue mich sehr, dass wir mit dem Pferdezentrum Stadl-Paura eine Heimat gefunden haben. Dieser geschichtsträchtige Ort ist wie geschaffen für das Forum. Wir laden alle Interessierten ein, mitzudenken, mitzudiskutieren und mitzugestalten.“ Der nächste öffentliche Termin folgt am Freitag, 4. September. Beim Workshop diskutieren Experten die Themen Geschichte und Gesellschaft, Berufe und Wirtschaft, Kunst und Kultur sowie Haus- und Nutztiere. Anmeldung und Informationen unter www.pferdezentrum.at/forum








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