Ein Projekt für Schulen zu den Themen Sterben, Tod und Trauer
WELS. Heranwachsende erleben heute kaum noch unmittelbar das Sterben und den Tod eines nahen Angehörigen. Das Projekt „Hospiz macht Schule“ hilft Kindern ab der dritten Volksschulklasse, Sterben und Trauer als wichtigen Teil des Lebens zu begreifen.

Auch die Hospizbewegung Wels Stadt/Land nimmt sich dieser wichtigen Aufklärungsarbeit an Schulen an. Die drei ehrenamtlich tätigen Hospiz-Mitarbeiterinnen Maria Thallinger, Pethra Niederndorfer und Claudia Hinterberger besuchen Kinder in der Klasse und erarbeiten mit unterschiedlichen Methoden wichtige Lebensthemen, die im Alltagsleben oft zu kurz kommen: „Es ist uns dabei ein großes Anliegen, die sensiblen Themen kindgerecht zu vermitteln und Kinder im Umgang mit Verlusterlebnissen zu stärken!“
Gute Aufklärungsarbeit
Dank ihrer jahrelangen Berufserfahrung ist es Einsatzleiterin Daniela Feregyhazy-Astecker bewusst, wie wichtig gute Aufklärungsarbeit ist. Als Teil des oberösterreichischen Kompetenzteams „Hospiz macht Schule“ weiß sie auch, dass wir Kinder und Jugendliche keinesfalls schützen, wenn wir sie von dem Thema der Hospizarbeit fernhalten: „Wir müssen junge Menschen ermutigen, offen mit Tod, Abschied und Trauer umzugehen.“
Wer kann mitmachen
Eingeladen sind Kinder und Jugendliche ab dem Volksschulalter bis in die Oberstufe. Die Welser Hospizbewegung freut sich über jede Anmeldung. Gestartet mit dem Projekt wird im Herbst an der Volksschule Puchberg. Je nach Interesse der Schule werden die Inhalte in Zusammenarbeit mit den ehrenamtlichen Hospiz-Mitarbeiterinnen und den projektverantwortlichen Pädagogen abgestimmt. In der Regel sind es mindestens drei mal zwei Unterrichtseinheiten, auch ganze Projekttage werden angeboten und ein ergänzender Lehrausgang.


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