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WELS. Große Auszeichnung für Willi Reizelsdorfer. Die Arbeitsgemeinschaft für Sport und Körperkultur in Österreich verlieh dem Entdecker, Trainer und Mentor von Judo-Welt­klassekämpferin Sabrina Filz­moser den Ehrentitel „Sport-Botschafter“.

Wollen im Sport noch viel bewegen: Sabrina Filzmoser und Willi Reizelsdorfer
Wollen im Sport noch viel bewegen: Sabrina Filzmoser und Willi Reizelsdorfer

Die Urkundenüberreichung er­folgt im Rahmen der Jubiläums­feier „60 Jahre Judo in Wels“ am Samstag, 10. Oktober (19 Uhr, Sporthalle Lichtenegg), in Wels. Bisher wurde in Österreich erst acht Personen, darunter Olym­piasiegerin Trixi Schuba oder Rapid-Fußballmanager Werner Kuhn, dieser Ehrentitel verliehen. Reizelsdorfer wurde als erstem Oberösterreicher diese Auszeich­nung zuteil. Als Sport-Journalist berichtete er von drei Olympi­schen Spielen sowie von unzäh­ligen Welt- und Europameister­schaften. Im Judosport war der Junioren-Vizeeuropameistertitel 1974 sein größer Erfolg. Rund 4000 Kindern und Jugendlichen hat der Diplom-Trainer bei Mul­tikraft Wels nicht nur die „Sanfte Kunst“, sondern auch olympische Werte wie Fairness, Beschei­denheit, Respekt und Toleranz vermittelt. Das wichtige Thema „Integration durch Sport“ und die Begeisterung der Jugend für den Sport sind ihm besondere Anlie­gen. Seit 40 Jahren leitet Reizels­dorfer die Sporttalente-Aktion „Meister von morgen gesucht“, zudem organisiert er seit 23 Jah­ren das internationale Colop-Jugend-Masters in Wels.


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