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WELS. Es war fast eine Völkerwanderung, die die Mauth erlebte. 2300 Besucher strömten zum ersten Derby seit 24 Jahren zwischen der WSC Hertha und dem FC Wels. Die sahen eine muntere Partie und am Ende ein 1:1 mit dem der FC zufrieden sein kann und der WSC einem Sieg nachtrauert.

1:1 trennten sich die Welser Lokalrivalen WSC Hertha und der FC. Foto: Hörmandinger
1:1 trennten sich die Welser Lokalrivalen WSC Hertha und der FC. Foto: Hörmandinger

Tolle Stimmung vor dem Anpfiff, während des Spieles liebt es der Welser Zuschauer eher ruhiger. Dabei hatte die Partie alles zu bieten. Die Hertha geht nach vier Minuten in Führung. Durkovic zieht von der Strafraumgrenze ab und es wird Zeit zum Jubeln. Der Rückstand weckte den Lokalrivalen auf. Manuel Schmidl war im Offensivspiel nicht zu halten. Er jubelte schon in der 14. Minute, doch der Schiedsrichter entschied auf Abseitsposition. Weitere Chancen konnte Schlussmann Florian Froschauer entschärfen. In der 39. Minute war er ebenfalls zur Stelle. Doch auf den Abstauber von Ismir Jamakovic war er nicht mehr gefasst. Mit einem 1:1 ging es in die Pause.

Danach übernahm die Hertha endgültig das Kommando. Durkovic köpfelte in der 55 Minute an die Latte. Der FC Wels lieferte ein Rückzugsgefecht und igelte sich immer mehr ein. Kleine Stachelhiebe in Form von Kontern gelangen zwar, aber so wirklich war keine Chance dabei. Die hatte der Gegner. Wieder war es Durkovic, der kurz vor dem Ende das erlösende 2:1 nicht erzielen konnte.

Am Ende war es ein 1:1 mit dem der FC zufrieden sein kann. Die Hertha muss weiter auf den ersten Sieg in der OÖ-Liga warten. Auf die Leistung sollte man aufbauen. Doch in der engen Liga ist alles möglich.


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