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WELS. Der Modus, den sich Organisator Paul Resch für das Rennen am 1. August ausdachte, sorgte bei den Fahrern nicht für große Freude: „Bernhard Eisel meinte am Telefon zu mir: Oida, wüst uns umbringa“!.

Im vergangenen Jahr war der Regen zu Gast. Dieses Jahr wird heiß.
Im vergangenen Jahr war der Regen zu Gast. Dieses Jahr wird heiß.

800 Meter lang ist die altbekannte Strecke. Start und Ziel ist am Kaiser Josef Platz. Über die Pfarrgasse führt der Weg auf die Ringstraße und dann über die Hessengasse zurück. 60 Runden haben die Stars ab 19 Uhr zu absolvieren. Der neue Modus wird das Rennen noch schneller machen. Bis zur 30 Runde fahren alle noch gemeinsam. Es folgt ab diesem Zeitpunkt ein Ausscheidungsrennen. „Jede dritte Runde werden die letzten zwei Fahrer dann herausgenommen“, erklärt Resch. Die Reaktionen darauf bei den Fahrern sind eher gemischt. Es ist eh schon schnell, dann wird es noch schneller. Die Vorteile überwiegen aber. Das Feld wird immer kleiner und so gibt es keine Überrundungen und die Sturzgefahr wird kleiner. Der Star des Rennens aus internationaler Sicht ist der Deutsche John Degenkolb. Bei der diesjährigen Auflage der Tour de France gewann der Sprinter die prestigeträchtige Etappe nach Roubaix. Auf der Schlussetappe strampelte er an die zweite Stelle. Aus österreichischer Sicht werden alle Stars der Szene mit an Bord sein. . Die Radprofis sind beim Raiffeisen Grand Prix mit Spitzengeschwindigkeiten von über 60 km/h und damit schneller als die Polizei erlaubt in der Welser Innenstadt unterwegs.

Das Programm startet um 16.30 Uhr mit den Boa Kids Rennen für den Nachwuchs. Um 18 Uhr treten die Damen in die Pedale. Der Start für die Profis ist eben gegen 19 Uhr.


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