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WELS. Das große Derby in der Messestadt steht an. Am Samstag, 6. April, treffen in der Hogo-Arena, früher bekannt als Mauth, die Hertharaner auf den FC Wels. Bei den Hausherren gab es noch schnell eine Beurlaubung des Trainers und die Ergebnisse in den letzten Wochen sind eher ernüchternd.

So jubelten die FC Wels Kicker über den 2:0 Sieg im Derby am 25. August 2018 Foto: Hörmandinger
So jubelten die FC Wels Kicker über den 2:0 Sieg im Derby am 25. August 2018 Foto: Hörmandinger

„Wir wollen unsere Ziele, einen Cup- Platz erreichen und zumindest zweitbeste oberösterreichische Mannschaft zu werden, nicht aus den Augen verlieren. Daher erwarten wir uns von diesem Schritt einen neuen Impuls“, erklärt WSC HOGO Hertha- Obmann Roland Golger die Gründe für die Trennung von Stefan Kuranda und Co-Trainer Stefan Wahlmüller. Emin Sulimani, bisheriger Co- Trainer, wird das Team vorerst interimistisch bis zum Ende der Saison betreuen. Der neue sportliche Leiter Gerald Perzy, der zwar erst im Sommer übernimmt, soll einen neuen Trainer suchen.

Sportlich lief es bei beiden Vereinen in den letzten Wochen nicht wirklich nach Wunsch. Der FC Wels startete die Mission Klassenerhalt und kassierte eine Klatsche nach der anderen. Verletzungssorgen vor allem bei der Tormann-Position und schwache Leistungen der Neuzugänge machen zu schaffen. Das Ziel in der Regionalliga zu bleiben ist derzeit weit entfernt. Es regiert das Prinzip Hoffnung und die Gewissheit im Derby als krasser Außenseiter zu Werke gehen zu können.

Die Hertha hat einen Sieg, ein Remis und zwei Niederlagen auf der Habenseite im Frühjahr. Das genügt auch den Ansprüchen nicht wirklich. Deswegen entschloss man sich zur Entscheidung auf der Trainerposition etwas zu ändern.

Also wirklich nicht viele gute Vorzeichen vor dem Welser Derby, was sich auch auf die Zuschauerzahlen auswirken könnte.


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