Protest abgelehnt und Oberwart vor der Brust
WELS. Es war leider abzusehen. Der Protest gegen Siegwurf von Moritz Lanegger (Klosterneuburg) beim 88:86 über die Flyers, der wie auf Videos zu sehen nach Ablauf der Spielzeit war, war nicht erfolgreich. Die Basketball Superliga hat dagegen entschieden. In der Meisterschaft wartet am Samstag, 7. März, ein schweres Auswärtsspiel in Oberwart.

Begründung der Entscheidung: Eine Schiedsrichterentscheidung ist eine Tatsachenentscheidung (FIBA Protest Procedure C.1) und keine Fehlentscheidung. Nach Entscheidung durch einen Offiziellen ist kein Videobeweis mehr zulässig.
Michael Dittrich, Obmann der Raiffeisen Flyers: „Protest einzulegen waren wir unseren Sponsoren, Mitarbeitern, Fans und vor allem unserem Team schuldig. Es gab nun eine Entscheidung, die offenbar laut den gültigen Regeln der FIBA getroffen wurde. Dies ist hart und grundsätzlich schwer zu verstehen. Wir hoffen jedoch, dass durch unser Vorgehen in Zukunft mit mehr Fingerspitzengefühl gehandelt wird und knappe Spiele von den Spielern entschieden werden! Dass für uns das Spiel noch nicht zu Ende gewesen wäre konnte glaub ich jeder klar erkennen.“
Sportlich gegen Oberwart
Gegen die Burgenländer (Anwurf um 17.30 Uhr am 7. März) wollen die Flyers wieder in die Erfolgsspur kommen. Die Wut im Bauch über die Niederlage gegen Klosterneuburg ist groß. Mit einem Sieg könnten die Welser wieder etwas nach vorne schließen. Doch leicht wird die Partie nicht. Denn die Oberwarter waren zwei Mal in Folge siegreich. Auch wenn die Burgenländer einige Verletzte zu beklagen haben, hängen die Siegtrauben dort hoch. Die Körbe hängen immer auf gleicher Höhe: „Hauptziel ist es, uns weiter konstant über 40 Minuten zu zeigen. In Oberwart müssen wir vor allem physisch präsent sein und den Kampf annehmen“, sagt Headcoach Sebastian Waser. Es folgen zwei weitere Auswärtspartien (12. März Gmunden und am 15. März Kapfenberg).


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