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44 Jahre musste man warten: Wels holt sich den ersehnten Judo-Meistertitel

Gerald Nowak, 22.11.2021 10:10

WELS/GMUNDEN. 1977 holten die Judokas aus der Messestadt in der Sporthalle Lichtenegg den Mannschafts-Staatsmeistertitel. 44 Jahre später war wieder Oberösterreich der Schauplatz für den Gold-Triumph der LZ Multikraft Truppe.

Die Welser sind nach 44 Jahren wieder Mannschafts-Staatsmeister. (Foto: LZ Multikraft)
Die Welser sind nach 44 Jahren wieder Mannschafts-Staatsmeister. (Foto: LZ Multikraft)

Die Welser gingen als leichter Favorit in das Final Four in Gmunden, das leider ohne Zuschauer stattfinden musste. Das Finale erreichte Multikraft Wels durch einen klaren 10:4-Erfolg über  Bischofshofen. 

Zwei Stunden später kam es zum Showdown mit dem Serienmeister Galaxy Tigers aus Wien. Nach der 5:2-Pausenführung mussten die Multis noch einmal bangen. Wachid Borchashvili verspürte im Schulterbereich starke Schmerzen. Der Welser Physiotherapeut David Geber und der Marchtrenker Arzt Dr. Ronald Ecker machten ihn aber im Eilzugstempo fit. Wachid bedankte sich bei seinen Helfern mit einem eindrucksvollen Ippon-Wurf und brachte Wels mit 8:4 uneinholbar in Führung. Damit war der Titel fix in Wels und die letzten beiden Kämpfe bedeutungslos. Die Multikraft Truppe begann gleich in Gmunden mit dem Feiern, ds sich dann bis spät in die Nacht nach Wels verlagerte. „2019 waren wir schon knapp dran, nun ist nach 44 Jahren endlich der ersehnte zweite Titel gelungen“, strahlte Wels-Coach Manfred Dullinger. Besonders beeindruckend an dem Erfolg ist die Tatsache, dass mit den drei Borchashvili-Brüdern drei Eigenbau-Kämpfer maßgeblich am Erfolg beteiligt waren. Vereinspräsident Ernst Faber meinte nach dem Erfolg: „Die lange Aufbauarbeit und die intensive Talenteförderung wurden belohnt. Ich bin stolz auf unseren Judoverein.“


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