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FISCHLHAM/MONZA. Die Trial Team Weltmeisterschaften fanden auf motorsporttechnisch klingenden Boden. In Monza duellieren sich die Formel 1-Piloten. Dieses Mal ging es aber nicht um Tempo, sondern um Gefühl und wer am wenigsten bei den Prüfungen absteigen muss. Mittendrin der 21-Jährige Fischlhamer Philipp Wimmer.

Philipp Wimmer hochkonzentriert unterwegs (Foto: FIM, Pep Segales, ÖTSV)
Philipp Wimmer hochkonzentriert unterwegs (Foto: FIM, Pep Segales, ÖTSV)

Das Fahrerlager war mitten im Ring und die Sektionen verteilten sich in den Hügeln rund um den Rundkurs und auch die alte Strecke mit den Steilkurven diente den Motorrad-Akrobaten als Wertungsprüfung. „Die Österreicher gingen von Beginn an mit tollem Teamgeist ins Rennen und lagen kurzzeitig sogar voran, im Mittelteil der ersten Runde gab es aber dann doch ein paar Patzer und man fand sich zur Halbzeit auf dem fünften Platz wieder. Es war klar die zweite Runde würde ein Krimi da viele Nationen sehr dicht beisammen lagen“, erinnert sich das Betreuerteam von Wimmer. Es kam zum finalen Showdown um den dritten Platz erst bei der letzten Sektion aber der junge Fischlhamer behielt als letzter Fahrer die Nerven und fuhr das Ding vor den starken Schweden, für Österreich nach Hause. Damit holte Österreich den dritten und damit Bronze in dieser Wertung.

Nach dem nur fünf Nationen die noch schwierigere Spur der GP in Angriff nahmen, wo Spanien standesgemäß den Sieg holte, ist Österreich 2022 somit achtbeste Nation der Welt. Das gab es noch in der Geschichte der nationalen Trialgeschichte.


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