Kurs Richtung Halbfinale für Welser Tischtennis-Asse
WELS. Nach dem Matchball gegen seinen Kontrahenten Mohammed Taher entlud sich die Anspannung bei Maciej Kolodziejczyk in einen lauten Schrei und geballte Fäuste. Er hatte sein Team zu einem 4:1-Erfolg gegen Salzburg im Max.center geführt.
Damit schaut es wieder sehr gut in Richtung Halbfinale der Tischtennis-Bundesliga für den Titelverteidiger. Sie stehen auf dem zweiten Tabellenplatz und haben drei Punkte Vorsprung auf den Tabellenfünften. Acht Runden stehen aber noch aus.
Zum zwanzigsten Mal war die SPG Felbermayr Wels zu Gast im max.center. Die Salzburger kämpfen auch noch um ein Halbfinalticket. So lag schon Spannung in der Luft. Felix Wetzel hatte gegen den Iraner Taher keinen Auftrag und verlor mit 0:3. Kolodziejczyk tat sich über weite Strecken gegen Julian Rzihauschek schwer. Auf starke Bälle folgten einfache Fehler. Im Decider behielt der 25-Jährige die Nerven und schaffte mit dem 6:4 den 1:1-Ausgleich.
Neo-Legionär Zhao Zhaoyan hatte gegen Simon Acimovic keine Probleme und auch das Doppel war eine klare Angelegenheit für die Welser. 3:1. Dann musste „Kolo“ gegen den Taher ran. „Das war mein erster Sieg gegen den Iraner. Bislang habe ich maximal acht Punkte pro Satz gegen ihn gemacht – jetzt bin ich natürlich happy“, jubelte Kolodziejczyk nach dem klaren 3:0-Erfolg.
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