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WELS. Es gehört zum guten Wahlkampfton Zukunftsge­danken zu präsentieren. In Fachkreisen auch Visionen genannt. SP-Spitzenkandidat Hermann Wimmer hat seinen Tiefbahnhof und Badesee. Die Freiheitlichen präsentieren Pläne für die Innenstadt.

Andreas Rabl (FP)
Andreas Rabl (FP)

„Die gehen nicht bis 2050, son­dern bis 2015. Wir denken, dass unsere Vorstellungen realisierbar sind. Über die Kosten kann ich derzeit nur eine Schätzung abge­ben“, sagt der freiheitliche Spit­zenkandidat Andreas Rabl. Der erste Visionsteil zielt auf die In­nenstadt ab. Ein Fokus liegt auf dem Kaiser-Josef-Platz. „Hier muss eine Neugestaltung erfol­gen. Wir fordern eine komplette Öffnung mit einer Begegnungs­zone“, so Rabl. Sein freiheitli­cher Stadtseantskollege Gerhard Kroiß ergänzt: „Der KJ darf aber nicht zu einer Durchfahrtstrecke werden. Die Buslinienführung wird derzeit überarbeitet. Wir sind für eine neue sternförmige Linienführung, bei der der Kai­ser-Josef-Platz zwar von allen Linien angefahren wird, dies aber nicht wie bisher gesam­melt. Überdies sollen Buslinien geschaffen werden, die es ohne Umsteigen ermöglichen, von einem Ende der Stadt zum ande­ren zu gelangen“, sagt der Ver­kehrsreferent. Dazu soll die Stadt die KJ-Tiefgarage ankaufen und modernisieren: „Ein neuer Tarif soll dort das Parken attraktiver machen. Vier Stunden Gratis-Parken, Tagestarif: 1 Euro“, sagt Rabl.

Auch die Verwaltung soll mit einem Gebäude am KJ Einzug halten. Das Projekt, das von der Raiffeisenbank Wels und Unter­nehmer Josef Resch unter dem Titel „Zukunftshaus“ protegiert wird, stößt bei den Freiheitli­chen auf positives Echo. „Aus dem Amtsgebäude II, neben der Stadtpfarrkirche könnte in weiterer Folge ein Studentheim für die Fachhochschule entste­hen“, meint Rabl. Apropos FH. Da kann sich der Spitzenkandi­dat einen FH-Campus im Volks­garten vorstellen: „Neben einem Verwaltungsgebäude für die FH sollte auch ein neuer Hörsaaltrakt inklusive Nebenräumlichkeiten entstehen. Dabei sind die Räum­lichkeiten des Welios bestmög­lich einzubeziehen“. Auch weite­re Sportstätten an der Traun sind auf dem freiheitlichen Visions-Zettel.


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