Die Volkspartei setzt voll und ganz auf die Karte Josef Pühringer
WELS. Die Inszenierung ist perfekt. Die Stimmung heizen die Poxrucker Sisters an. Die drei Schwestern müssen singen, damit sie Applaus bekommen. Bei Außenminister Sebastian Kurz genügt, dass dieser in die Messehalle 21 erscheint. Im Fokus steht aber ganz klar: Josef Pühringer

Landesgeschäftsführer Wolfgang Hattmansdorfer gibt die Richtung für die Wahl vor: „Der 27. September ist eine Oberösterreich-Entscheidung und keine Protestwahl. Bei dieser Wahl geht es nicht um eine Abstimmung über die Asylpolitik und auch nicht um die Politik in Wien oder Brüssel“. Es braucht „keine blauen Wunder, sondern in schwierigen Zeiten einen starken und erfahrenen Landeshauptmann“ Und der ist eben Josef Pühringer. Das ist die Botschaft, die die Funtkionäre bis zum 27. September unter das Wahlvolk bringen sollen. Immer wieder Josef Pühringer. Egal als Kürzel LH, Joe, Sepp und so weiter. „Wir für ihn und er für Oberösterreich“, so das Motto des Wahlauftaktes. Bei seiner Rede spart er nicht mit Kritik. Vor allem die Freiheitlichen stehen im Fokus. „Weder durch rechte Hetze noch durch linke Utopien können wir die brennenden Fragen lösen, sondern nur durch den Weg der Mitte mit Anstand und Hausverstand“. Für Wirtschaftsflüchtlinge sei „aber kein Platz“. Es braucht keine Hetze und Populismus, sondern Lösungen. Wichtig ist es, Arbeit zu schaffen und Jugendliche in die Ausbildung zu bekommen. Weiters muss der Paragrafenberg endlich abgebaut werden. Am Ende großer Jubel. Ganz klar für wen? Josef Pühringer.


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