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WELS. An elf Standorten lässt sich eine Nacht lang in die Welt der Forschung eintauchen. Am Freitag, 22. April, geht es um 17 Uhr los. „Bei uns im Unternehmen waren es vor zwei Jahren alleine 800 Besucher, gesamt im Raum Wels sogar 5000. Diese Zahlen animieren uns zum Mitmachen“, sagt Josef Resch.

Die Aussteller für die Lange Nacht der Forschung. Foto: FH OÖ
Die Aussteller für die Lange Nacht der Forschung. Foto: FH OÖ

Im Rahmen der „Langen Nacht der Forschung“ präsentiert sich Wels, Thalheim, Steinhaus und Marchtrenk an elf Standorten. Insgesamt gewähren 16 Welser Unternehmen und Institutionen einen Einblick in ihre Forschung und Entwicklung. Alle Infos unter www.langenachtderforschung.at

Die Angebote an den Standorten reichen daher von Vorträgen über Workshops und Besichtigungen bis hin zu Experimenten für Kinder – ein abwechslungsreiches Programm für Jung und Alt.

Als Wirtschaftskammer-Obmann freut er sich naturgemäß auch. Forschung ist ein wichtiger Standortvorteil für die Region, meint Resch. „“Die Liste der beteiligten Institutionen und Unternehmen zeigt, wie innovativ und attraktiv der Wirtschaftsstandort Wels ist und was hier tagtäglich geleistet wird“, meint FP-Vizebürgermeister Gerhard Kroiß. Für die Welser Standorte gibt es wieder einen Shuttle-Dienst. Clemens Malina Altzinger ist ebenfalls in Dopelfunktion dabei. Als Vize-Präsident der WKO Oberösterreich und Eigentümer Reform-Werke: „Forschung und Entwicklung sind die zentralen strategischen Ansatzpunkte, um die künftige Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und auch des Wirtschaftsstandortes Oberösterreich zu sichern. Es ist daher wichtig, diese F&E-Leistungen vor den Vorhang zu holen“.

Einen besonderen Service bilden an diesem Tag die kostenlosen Shuttlebusse zu den Ausstellorten der Langen Nacht der Forschung in Wels

Die Standorte:

  • FH OÖ Fakultät für Technik und Angewandte Naturwissenschaften

Im Rahmen der Langen Nacht der Forschung werden ausgewählte F&E-Highlights präsentiert. Die FH-Experten  zeigen das Projekt Industrie 4.0, erklären Leichtbauentwicklungen, 3D-Druck, Presshärten oder moderne Kunststoffverarbeitung mittels Plasmen. Weiters können die Besucher in die spannende Welt der Hochspannungs-Elektrotechnik eintauchen und erfahren, wie Algen gegen Krebs oder Entzündungen wirken oder als Nahrungsergänzungsmittel dienen können. Das OpenPhysics und das OpenLab hat– Mitmach-Experimente vorbereitet. Darüber hinaus können auch die Rettungsroboter unseres FH-RoboRescue-Teams getestet werden.

Das Austria Solar Innovation Center (ASiC) präsentiert ihr Solarlabor. Dabei kann man beobachten, wie die Vermessung von Photovoltaik-Modulen und thermischen Sonnenkollektoren funktioniert. Daneben werden faszinierende neue Möglichkeiten der Wärmespeicherung vorgestellt. Die Bistrobox ist ein Startup-Unternehmen von Automatisierungstechnik-Absolventen. Sie präsentieren Ihnen an diesem Abend Österreichs ersten Pizzaautomaten – natürlich mit Verkostung.

Die Rübig  GmbH & Co KG macht Stahl (fast) so hart wie Diamant: Eine Einführung in die Plasmatechnologie von der Theorie bis zur Praxis. Beim Transfercenter für Kunststofftechnik TCKT kann man fühlen, wie leicht, aber stabil Verbundwerkstoffe sind.

  • Fronius International GmbH

Fronius lädt ein zu entdecken, wie das Unternehmen sich die Energieversorgung der Zukunft vorstellt, wie wir heute schon netzunabhängig und mobil schweißen oder wie wir es möglich machen, Metall mit nicht metallischen Werkstoffen zu verbinden.

„Selbstverständlich stellen wir auch Sie auf die Probe: Zeigen Sie uns, dass Sie fit genug sind, neue Horizonte zu „erstrampeln“, bauen Sie selbst ein solarbetriebenes Windrad oder werden Sie zum virtuellen Schweißer. Wir freuen uns darauf, Sie bei Ihrem Besuch der „Langen Nacht der Forschung“ in Thalheim zu überraschen“, heißt es aus dem Unternehmen.

  • Klinikum Wels-Grieskirchen

Exklusive Führungen, Vorträge und Info-Stände vermitteln Know-how aus den Bereichen Medizin und Pflege. Ob Einblicke in die Molekularbiologie, die nächste Generation der Kunstgelenke oder Hightech-Behandlungen von Herzrhythmusstörungen – das Klinikum präsentiert eine breite Palette an Themen der modernen Gesundheitsversorgung.

  • Kremsmüller Industrieanlagenbau

„Die Kremsmüller-Fertigung hat schon die unterschiedlichsten Projekte und beeindruckende Momente erlebt. Um diese auch erlebbar zu machen, wird es bei der Langen Nacht der Forschung mehrere Virtual-Reality-Stationen geben. Mit dieser innovativen Technik sind Besucher mittendrin statt nur dabei, wenn etwa tonnenschwere Edelstahlteile zu einem riesigen Rohrabzweiger in der Werkstätte zusammengebaut werden und auch wenn dieser dann tief drin in den Tiroler Alpen montiert wird“, heißt es aus dem Unternehmen

Neben diesen Highlights aus der Fertigung können sich Interessierte an der Kremserl-Karriere-Bar umfangreich über Jobmöglichkeiten bei Kremsmüller informieren.

  • Reform Werke Wels

.Wie entsteht ein REFORM Gerät? Welche Produktionsprozesse werden durchlaufen? Wo kommen die fertigen Maschinen schließlich zum Einsatz? Solche und viele weitere Fragen werden am Abend des 22. Aprils 2016 beantwortet. Mehrere spannende Stationen, bei denen es einen interessanten Einblick in das Welser Kommunal- und Berglandtechnik Unternehmen zu gewinnen gibt, warten auf Sie. Auch für Kinder jeder Altersstufe gibt es ein unterhaltsames und kreatives Programm.

  • Resch & Frisch

Eine Öffnung der Produktionsräumlichkeiten (Handwerksbäckerei) und eine Leistungsschau des Unternehmens sollen der Bevölkerung einen Blick hinter die Kulissen ermöglichen. Bei Resch&Frisch beginnt Forschung in der Natur, bei den Rohstoffen. Österreichisches Saatgut wird von Vertragslandwirten der Region angebaut. Das Qualitätssicherungssystem „Genuss – mit Sicherheit“ gewährleistet nicht nur Transparenz in allen Verarbeitungsstufen, sondern ist eng mit Forschung und Entwicklung seit mehr als 14 Jahren verbunden.

Neben den klassischen Produktinnovationen ist das Beschäftigen mit Ernährungsgewohnheiten und Zukunftstrends in der Ernährung ein breites Spektrum an Forschung für jeden Lebensmittelbetrieb. Dabei steht nicht die Maschine oder die Technik, sondern der Mensch im Mittelpunkt.

  • Starlim Spritzguss GmbH

Als größter Verarbeiter von Flüssig-Silicon der Welt stellt das Unternehmen mehr als 14 Milliarden technische Produkte her, die z.B. im Auto, in der Medizintechnik oder in industriellen Anwendung verwendet werden.

„Bei der Langen Nacht der Forschung zeigen wir Ihnen, wie Silicon im Rohzustand aussieht, wieviele Silicon-Teile eigentlich in einem Auto verbaut sind und wie uns Roboter dabei helfen, sie zu produzieren. Außerdem lassen wir Sie mit unserem Computertomographen ins Innere eines Teiles blicken. Und schließlich können Kinder und Jugendliche ihr eigenes Siliconteil herstellen und schauen wie so ein Spritzgussprozess funktioniert“, heißt es bei Starlim//Sterner.

  • Teufelberger

Woraus besteht ein Stahlseil eigentlich und wie wird es gemacht? Wieviel Gewicht kann so ein Stahlseil heben bis es reißt? Antworten auf diese und andere Fragen bekommen die Besucher beim Blick hinter die Kulissen vonTeufelberger , dem Seilspezialist in Wels.

Beim Produktionsrundgang erleben die TeilnehmerInnen hautnah, wie ein Stahlseil hergestellt wird, wie es getestet wird und welche Kraft es braucht, um so ein Seil zu zerreißen. Zusätzlich warten spannende Rettungsvorführungen auf die Besucher und besonders Mutige können sich mit Sicherheitsgurten aus großer Höhe abseilen.

  • Tiger Coatings GmbH & Co. KG

Während der Langen Nacht der Forschung zeigt TIGER Coatings, wo Pulverlacke im täglichen Leben vorkommen und wie deren Eigenschaften und Anwendungsmöglichkeiten von dem Welser Unternehmen laufend weiterentwickelt werden. Ein zusätzliches Highlight ist die Führung durch die Pulverlack-Produktion, ein Blick hinter die Kulissen industrieller Fertigung. Kleine Besucher erkunden den Herstellprozess durch einen ähnlichen, kindgerechten Vorgang – Chemie zum Angreifen.

  • Trotec Laser

Bei der Langen Nacht der Forschung zeigt Trotec den Besucher Lasertechnik hautnah.

Eines der Highlights ist eine Mitmachstation, bei der die Interessenten ihr Geschick beim Einstellen der Spiegel unter Beweis stellen können. Bei einer Lasergraviermaschine sieht man den inneren Aufbau inkl. Strahlführung und erfährt wie der Laserstrahl geleitet wird. Nur richtig eingestellte Spiegel garantieren die perfekte Funktionalität.

Das zweite äußerst spannende Thema ist eine hoch dynamische X-Achse, an der die Einflüsse von Regelungsparametern auf das Achsverhalten vorgeführt werden und die Leistungsfähigkeit der von Trotec entwickelten Elektronik und Regelung unter Beweis gestellt wird.

  • Welios

Die Lange Nacht der Forschung steht im Jahr 2016 im Zeichen des Weltraums. Groß und Klein dürfen sich von 17:00 bis 22:00 Uhr auf ein ansprechendes Rahmenprogramm rund um diesen faszinierenden Forschungsbereich freuen.


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