Arbeitskreis für mehr Qualität am Volksfest
WELS. Der Messepräsident Hermann Wimmer zeigte sich bei der Pressekonferenz überrascht, „ob der Wucht der Kritik von Besuchern und Ausstellern am Volksfest“. Ein Arbeitskreis ist installiert und soll bis zur Messe „Blühendes Österreich“ spürbare Verbesserungen herbeiführen, wie Bürgermeister Andreas Rabl fordert.

Die Volksseele kocht: „Es kann etwas nicht stimmen, wenn mir Leute erzählen, dass sie lieber in einem Gastgarten sitzen anstatt auf das Volksfest zu gehen“, sagt Wimmer. „Ziel muss es sein, wieder Welser aller Altersgruppen ins Welser Volksfest zu bringen“, sagte FP-Bürgermeister Andreas Rabl. Dies soll gelingen mit mehr Qualität, verstärktem Zusammenwirken mit Unternehmen, Vereinen und Serviceklubs. Bei der Wahl der Aussteller am Volksfest wird ebenfalls mehr Augenmerk auf Qualität gelegt: „Mit der Almhütte, die auf ruhigere Musik gesetzt hat, oder der Nacht der Tracht oder dem Blasmusiksonntag hat es ja positive Akzente gegeben“, gibt Rabl eine gewisse Richtung vor: Messepräsident Wimmer ergänzt: „Ich bin bekanntermaßen kein Bier- und Weintrinker. Aber wenn in der Weinhalle nur zwei Stände wirklich guten Wein ausschenken, dann passt es auch hier nicht. Eine normale Unterhaltung war nicht möglich. Ebenso im Bierzelt.“
Die Reformgruppe soll dieses Vorhaben, das Volksfest wieder voranzubringen, stemmen. „Wir nehmen die Kritik sehr ernst und wollen im Sinne der Aussteller, aber vor allem für die Besucher das Welser Volksfest wieder zu einer Traditionsveranstaltung mit Qualität machen“, sagt Messedirektor Robert Schneider. Wer in dieser Reformgruppe sitzt, wird nicht verraten. Es wird auf jeden Fall Geld in die Hand genommen: Aber es wird keine Millionensumme sein, verspricht Rabl.
VP-Forderungen
VP-Stadtparteiobmann Peter Csar: „Volksfest und Messen sind fachlich komplett unterschiedliche Themen. Eine organisatorische Trennung ist daher zu überlegen. Volksfeste brauchen Regionalität und Eventkompetenz – Messen benötigen Internationalisierung und höchste Fachkompetenz. Die Qualität des Volksfestes und die Regionalität sind als Eckpfeiler zu stärken. Die Vermarktung und die professionelle Entwicklung von Konzerten und anderen Events in der Stadt muss gesamthaft überlegt werden“, sagt Csar.<


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