WELS. Ein Jahr Blau-Schwarze Koalition in der Stadt bedeutet Bilanzpressekonferenz. Auf die Frage nach dem Klima scherzt der FP-Bürgermeister: „Es ist wie in der Ehe. Am Anfang große Verliebtheit, dann Ernüchterung und nun große Liebe“.

VP-Stadtparteiobmann konnte sich einen Grinser nicht verkneifen: „Es ist ein sehr konstruktives Klima. Wir wollen für Wels etwas weiterbringen, das spürt man. Das erfolgreiche Wirtschaftsservice ist eine Idee der Welser Volkspartei und wir werden unser Profil weiter schärfen“. Rabl zählt die aus seiner Sicht lange Liste an erfolgreichen Projekten auf. Der Positionierungsprozeß, Belebung des Traunufers, GPS-System für Magistratsfahrzeuge, die Strukturreform, Sportanlage Wimpassing, zahlreiche Bauvorhaben, den Ankauf des Greifs, sowie den Ausbau der Video-Überwachung.
Genau hier hakt die Opposition ein und findet die Bilanz nicht zum lachen: „Viele Projekte sind schon in der vorangegangen Gemeinderatsperiode auf Schiene gebracht worden. Es wird immer vom Sparen geredet. Bei den Kindergärten beim Personal wird eingespart in anderen Bereichen auch. Dann werden vier Kameras um 160.000 Euro angeschafft. Versteht man das unter Sparen?“, frgt SP-Vizebürgermeisterin Silvia Huber. Außerdem gibt es auch eine Blumenuhr mit Springbrunnen um 250.000 Euro.


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