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WELS. Ein Jahr Blau-Schwar­ze Koalition in der Stadt be­deutet Bilanzpressekonferenz. Auf die Frage nach dem Klima scherzt der FP-Bürgermeister: „Es ist wie in der Ehe. Am An­fang große Verliebtheit, dann Ernüchterung und nun große Liebe“.

VP-Stadtparteiobmann Peter Csar und FP-Bürgermeister Andreas Rabl
VP-Stadtparteiobmann Peter Csar und FP-Bürgermeister Andreas Rabl

VP-Stadtparteiobmann konn­te sich einen Grinser nicht ver­kneifen: „Es ist ein sehr konstrukti­ves Klima. Wir wollen für Wels etwas weiterbringen, das spürt man. Das erfolgreiche Wirt­schaftsservice ist eine Idee der Welser Volkspartei und wir wer­den unser Profil weiter schärfen“. Rabl zählt die aus seiner Sicht lange Liste an erfolgreichen Pro­jekten auf. Der Positionierungs­prozeß, Belebung des Traunufers, GPS-System für Magistratsfahr­zeuge, die Strukturreform, Sport­anlage Wimpassing, zahlreiche Bauvorhaben, den Ankauf des Greifs, sowie den Ausbau der Video-Überwachung.

Genau hier hakt die Opposition ein und findet die Bilanz nicht zum lachen: „Viele Projekte sind schon in der vorangegangen Ge­meinderatsperiode auf Schiene gebracht worden. Es wird immer vom Sparen geredet. Bei den Kindergärten beim Personal wird eingespart in anderen Bereichen auch. Dann werden vier Kameras um 160.000 Euro angeschafft. Versteht man das unter Sparen?“, frgt SP-Vizebürgermeisterin Sil­via Huber. Außerdem gibt es auch eine Blumenuhr mit Spring­brunnen um 250.000 Euro.


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