Wickie oder doch Navi: Die Welser Volkspartei und ihre Rollendefinition
WELS. Bei der Pressekonferenz zum ersten Geburtstag sprach Bürgermeister Andreas Rabl (FP) von der Koalition als Ehe. Bei einer eigenen PK definiert sich die Volkspartei als Wickie oder als Navi in der Koalition.

“Ein Navi gibt den Weg zum Ziel vor. Und Wickie hat immer einen pfiffigen Ausweg, wenn sich die Wikinger festgefahren haben“, so umschreibt Stadtparteiobmann Peter Csar die eigene Ansicht der Rolle der Volkspartei in der Koalition. Natürlich wissen die Protagonisten der Volkspartei, dass es als Juniorpartner in einer politischen Verbindung nicht gerade leicht ist, trotzdem sehen sie die eigene Handschrift.
„Das Wirtschaftsservice wurde ganz klar von uns angetrieben. Und es ist dies eine Erfolgsgeschichte“, spricht VP-Wirtschaftsreferent Peter Lehner, die daraus entstanden Neugründungen und so weiter, an. Trotzdem ist es für die Stadt wichtig neue Betriebsflächen zu bekommen. „Wir brauchen unbedingt diese Flächen“, so Lehner. Für die Innenstadt hat sich die Volkspartei einiges einfallen lassen. Es geht um indirekte Beleuchtung. „Licht schafft Stimmung. Die schönen historischen Gebäude wollen wir noch mehr ins Blickfeld rücken. Zuerst brauchen wir die Zustimmung der Hauseigentümer für die Installation.“ Dazu wird der Brunnen Eingang Hafergasse umgebaut. Auch eine Erweiterung der Begegnungszone kann sich die Volkspartei vorstellen. Nicht nur bei Veranstaltungen, sondern generell über mehrere Tage.
Was den KJ anbelangt, stellt Csar die Frage, „ob wirklich alle Busse alle 15 Minuten für zwei Minuten auf dem Platz stehen sollen.“ Es braucht ein besseres Konzept für den öffentlichen Nahverkehr.


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