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Wickie oder doch Navi: Die Welser Volkspartei und ihre Rollendefinition

Gerald Nowak, 20.12.2016 09:10

WELS. Bei der Pressekonferenz zum ersten Geburtstag sprach Bürgermeister Andreas Rabl (FP) von der Koalition als Ehe. Bei einer eigenen PK definiert sich die Volkspartei als Wickie oder als Navi in der Koalition.

Die beiden Peter´s der Welser VP: Peter Csar und Peter Lehner
Die beiden Peter´s der Welser VP: Peter Csar und Peter Lehner

 “Ein Navi gibt den Weg zum Ziel vor. Und Wickie hat immer einen pfiffigen Ausweg, wenn sich die Wikinger festgefahren haben“, so umschreibt Stadtpar­teiobmann Peter Csar die eigene Ansicht der Rolle der Volkspartei in der Koalition. Natürlich wis­sen die Protagonisten der Volks­partei, dass es als Juniorpartner in einer politischen Verbindung nicht gerade leicht ist, trotzdem sehen sie die eigene Handschrift.

„Das Wirtschaftsservice wurde ganz klar von uns angetrieben. Und es ist dies eine Erfolgs­geschichte“, spricht VP-Wirt­schaftsreferent Peter Lehner, die daraus entstanden Neugründun­gen und so weiter, an. Trotzdem ist es für die Stadt wichtig neue Betriebsflächen zu bekommen. „Wir brauchen unbedingt diese Flächen“, so Lehner. Für die In­nenstadt hat sich die Volkspartei einiges einfallen lassen. Es geht um indirekte Beleuchtung. „Licht schafft Stimmung. Die schönen historischen Gebäude wollen wir noch mehr ins Blickfeld rücken. Zuerst brauchen wir die Zustim­mung der Hauseigentümer für die Installation.“ Dazu wird der Brunnen Eingang Hafergasse umgebaut. Auch eine Erweite­rung der Begegnungszone kann sich die Volkspartei vorstellen. Nicht nur bei Veranstaltungen, sondern generell über mehrere Tage.

Was den KJ anbelangt, stellt Csar die Frage, „ob wirklich alle Busse alle 15 Minuten für zwei Minuten auf dem Platz stehen sollen.“ Es braucht ein besseres Konzept für den öffentlichen Nahverkehr.


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