Welser SPÖ fordert Aktion scharf gegen Glücksspiel
WELS. In der kommenden Gemeinderatssitzung will die SP-Fraktion einen Antrag einbringen, in der schärfere Maßnahmen gegen das Glücksspiel gefordert werden: „Die Verantwortlichen der Stadt Wels sollen sich nicht auf die Landesregierung ausreden, sondern bei ihren Parteifreunden in der Landesregierung Druck machen, dass härter durchgegriffen wird und mehr Personal für Kontrollen zur Verfügung steht“, betont SP-Fraktionsvorsitzender Stefan Ganzert.

Damit spielt er auch auf FP-Landesrat Elmar Podgorschek an. Dieser hatte Wels als Hotspot für illegales Glücksspiel mit mafiösen Strukturen bezeichnet. Spielcasinos und Wettbüros prägen mittlerweile das Stadtbild von Wels. Dazu kommen „einarmige Banditen“ in Tankstellen, Cafés und Imbissbuden, so Ganzert. Mit einer gemeinsamen Strategie von Stadt und Behörden sowie einer harten Vorgangsweise gegen die Betreiber von „einarmigen Banditen“ ist sehr wohl etwas erreichbar. Es braucht rigorose Kontrollen. Deswegen fordert Ganzert auch von FP-Sicherheitsreferenten Kroiß, sich stärker für eine personelle Aufstockung der Finanzpolizei einzusetzen und gemeinsam mit den zuständigen Behörden bis 31. März eine Strategie zur Eindämmung des illegalen Glücksspiels in der Stadt auszuarbeiten.


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