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WELS. Die Bescheide sind da. Was die Bauarbeiten anbelangt, ist man in der Auschreibungsphase. „Nicht nur für uns ist dies eine Jahrhundert-Investition“, meint der Geschäftsführer Wels Strom, Friedrich Pöttinger, über den Neubau des Kraftwerkes Traunleiten. 48 Millionen Euro wird in das Gesamtprojekt investiert, davon alleine 27 Millionen in den Hoch-und Tiefbau: „In den nächsten 24 Monaten werden wir beginnen. Ein genaues Datum kann ich noch nicht nennen. Aber zwei Jahre werden wir sicher nicht warten“, sagt Pöttinger.

Wann die Bauarbeiten für das neue Kraftwerk Traunleiten beginnen, ist noch nicht fixiert.
  1 / 2   Wann die Bauarbeiten für das neue Kraftwerk Traunleiten beginnen, ist noch nicht fixiert.

Es ist dies das größe Projekt für die Wels Strom. Nach einer Bauphase von zwei Jahren wird das Kraftwerk eine Jahreserzeugung von 91 GWh (91.000.000 kWh) produzieren und somit 80 Prozent der Welser Haushalte mit Strom aus heimischer Wasserkraft beliefern. Ein weiterer wesentlicher Vorteil des Neubaus ist eine beinahe Verdoppelung der Leistung von derzeit knapp 10 MW auf künftig über 18 MW. „Es ist dies auch eine Jahrhundert-Investition für die Versorgung der eigenen Bevölkerung. Die müssen wir gewährleisten und mit diesem Projekt, an dem wir lange überlegt haben, können wir hier eine lange Sicherheit garantieren“, sagt der Welser Bürgermeister Andreas Rabl (FP). „Ich habe den Neubau immer befürwortet. Neben der Stromversorgung wird das Projekt aber auch den Naherholungsbereich aufwerten“, ist der Bürgermeister von Steinhaus, Harald Piritsch (FP) überzeugt.

5 Sinne-Rundweg

Neben dem Kraftwerk wird es eine umfassende ökologische Begleitung geben. Es wird auch ein Rundweg entstehen. Das alte Kraftwerk wird abgerissen und ein neues gebaut. Dabei werden die alten Maschinen abgestellt und teilweise weiterverwertet, aber auch auf aufgehoben: „Was wir genau machen ist noch nicht klar. Fakt ist, dass eine Komplettabschaltung für die Dauer der Bauzeit die sinnvollste Variante ist“, erklärt Pöttinger. Die Fallhöhe von 13 Metern Höhe der Traun wird beibehalten. Die Zufahrt zur Baustelle wird über Steinhaus erfolgen.


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