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WELS. Es waren lange und zähe Verhandlungen. Doch für EU-Parlamentarier Paul Rübig (VP) steht fest: Das letzte Hindernis für Abschaffung der Roaminggebühren ist beseitigt.

"Wir wollen mehr Wettbewerb unter den Anbietern. Nur dadurch erreichen wir besseren Service und bessere Preise für die Konsumenten" Paul Rübig

Das EU-Parlament und Mitgliedstaaten einigen sich auf Preisobergrenze für Kosten, die sich Telekomanbieter gegenseitig für Netznutzung in Rechnung stellen „Wir haben das letzte Hindernis auf dem Weg zu Heimattarifen beim Telefonieren und Surfen im Ausland beseitigt. Niedrigere Großhandelspreise geben Spielraum für niedrigere Verbraucherpreise. Wir stehen fest zu unserem Versprechen an die Konsumenten, dass die Roaminggebühren diesen Sommer verschwinden werden“, so Paul Rübig, Telekomsprecher der ÖVP im EU-Parlament, nach dem nächtlichen Durchbruch bei den Verhandlungen über neue Regeln für Telekomanbieter

Rübig kritisiert weiterhin die Haltung vieler EU-Mitgliedstaaten in den Verhandlungen. „Wir wollen mehr Wettbewerb unter den Anbietern. Nur dadurch erreichen wir besseren Service und bessere Preise für die Konsumenten. Wir wollen einen wirklich funktionieren  europäischen digitalen Binnenmarkt. Die Telekomminister mancher Mitgliedstaaten scheinen sich mehr um ihre ehemals staatseigenen Telekomkonzerne zu scheren als um den Nutzen für die Bürger“, meint Rübig.

Information

Ab dem 15. Juni dieses Jahres können die Netzbetreiber anderen Telekomfirmen nicht mehr als 7,70 Euro pro Gigabyte für die Netznutzung in Rechnung stellen. Zum 1. Jänner 2018 sinkt diese Preisobergrenze weiter auf 6 Euro, Anfang 2019 auf 4,50 Euro, 2020 auf 3,50 Euro, 2021 auf 3 Euro und 2022 auf 2,50 Euro.

            


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