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WELS. Der Messepräsident streut seinem Team Rosen: „Wir haben 198 Veranstaltun­gen. Wir werden beim Umsatz die 18-Millionen-Marke kna­cken. Alle leisten guten Arbeit“, sagt Hermann Wimmer. Einige Ideen hat er im Köcher.

„Natürlich werden wir auch über Kongresse und Tagungen reden. Vor 20 Jahren habe ich ich schon ein Projekt vorge­schlagen bezüglich Stadthalle, Weinkost und Weindorf“, erinnert sich Hermann Wimmer.

Der mögliche Wegfall der Agra­ria ist für Wimmer kein Problem: „Ich sehe hier keines. Es war aus­gemacht, dass die Agraria dann alle vier Jahre in Wels stattfindet. Ich kann aber auch sagen, dass viele Unternehmer nur nach Wels kommen wollen. Ich bleibe auch bei meiner Meinung, dass wir neben dem Volksfest Neu auch eine Herbstmesse mit landwirt­schaftlichen Einschlag etablieren müssen. Auch das breite Thema Freizeit ist eine zusätzliche Mög­lichkeit. Das kann dann ruhig jedes Jahr sein.“

Volksfest –Neu: „Kein zweites Bierzelt“

Was das Griaß-Eich-Konzept anbelangt, freut Wimmer diese Idee: „Wir werden sicher kein zweites Bierzelt hinter der Stadt­halle aufstellen. Das sicher nicht. Wir müssen uns da einige Dinge überlegen und mehr auf Qualität in den Fahrgeschäften, aber auch Weinkost und Weindorf setzen“.

Kongresse und Tagungen

Immer wieder kamen Anfragen für Kongresse und Tagungen. Deswegen sind für Wimmer wei­tere Hotelprojekte für den Stand­ort Wels überlebensnotwendig: „Natürlich werden wir auch über Kongresse und Tagungen reden. Vor 20 Jahren habe ich schon ein Projekt vorgeschlagen bezüglich Stadthalle, Weinkost und Wein­dorf. Da gibt es Möglichkeiten, hier Raum zu schaffen“. Im Früh­jahr gibt es eine Strategieklausur, bei der vieles besprochen wird: „Was wir aber auch noch brau­chen, sind neue Messeformate. Mit der Handwerksmesse mitte März mit 120 Ausstellern pro­bieren wir da was aus. Die Mo­dellbaumesse wird bereits gut angenommen. Wir müssen den Mut haben auch Dinge auszu­probieren.“


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