Regionale Lebensmittel als Zukunftschance für Landwirte
WELS. „Die Gesellschaft wird die Landwirtschaft immer brauchen“, referierte Kurt Weinberger, Vorstandsvorsitzender der Österreichischen Hagelversicherung beim Agrarabend der Raiffeisenbank.

Vier Prozent der Bevölkerung versorgen die restlichen 96 Prozent mit Lebensmitteln in Österreich. Dennoch heißt es, auf Risken wie Klimawandel, der sich mehrende Bodenverbrauch sowie das „sinkende Einkommen der Landwirte“ zu reagieren und sich auf Wachstumsmärkte sowie sich ergebende gesellschaftliche Trends und Chancen zu konzentrieren. „Als Beispiel sei der allgemeine Trend regionaler Lebensmittel festzustellen“, fasst Weinberger zusammen.
Studie
Einer Studie der Johannes Kepler Universität Linz zufolge, könnten 21.000 Arbeitsplätze und ein BIP von 1,8 Milliarden Euro geschafft werden, wenn zehn Prozent mehr heimische Lebensmittel gekauft werden. Abschließend empfiehlt Weinberger den Landwirten die Chancen neuer Geschäftsmodelle wie Erwerbskombination, Spezialisierung sowie Ab Hof Verkauf zu nutzen.
Wesentlicher Stellenwert
Raiffeisen-Direktor Günter Stadlberger: „Unsere Landwirte haben als Berufsstand einen wesentlichen Stellenwert in unserer gesamten Volkswirtschaft, produzieren echte und frische Lebensmittel und garantieren die nachhaltige Bewirtschaftung unserer Kulturlandschaft“.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden