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MARCHTRENK. Die Schuldzuweisungen sind wechselseitig. Infrastruktur Landesrat Günther Steinkellner (FP) und Bürgermeister Paul Mahr (SP) haben sich endgültig auseinandergelebt. Die Stadt muss weiter auf den Ausbau der B1 warten.

Im Herbst starteten die Marchtrenker bereits einige Aktionen entlang der B1.
Im Herbst starteten die Marchtrenker bereits einige Aktionen entlang der B1.

Der Bauabschnitt in Hörsching wird Marchtrenk vorgezogen. Die Schuld daran liegt für Steinkellner ganz klar bei Bürgermeister Mahr und seinen Forderungen nach einer Tieferlegung und einer zwei-streifigen Lösung. Man habe dies geprüft. Das Ergebnis:  Wirtschaftlich und technisch kommt dies nicht in Frage. Leider wurde die Forderung nach einer Tieflage seitens der Gemeinde nun wieder aufs Neue vehement erhoben. Da eine kurzfristige Lösung mit ihr nicht möglich erscheint, ziehen wir den Hörschinger Abschnitt nun vor, um den Gesamtprojektfortschritt nicht zu gefährden“, betont Landesrat Steinkellner und weiter  „da der vierstreifige Ausbau der B1 zu den wichtigsten Infrastruktur-Ausbau-Maßnahmen des Landes gehört, können wir ein weiteres Hinauszögern des Gesamtprojektes nicht länger akzeptieren“.

„Unser Wunsch war und ist es eine moderne Straße, die den Anforderungen entspricht und auch die Menschen schützt. Dafür kämpfen wir. Wir stimmen in vielen Punkten überein und plötzlich kommt diese Entscheidung. Sicher spielen Emotionen mit“, meint der Bürgermeister: „Auch LH Stelzer und Wirtschsaftsreferent Strugl betonen die Wichtigkeit der B1 und den Ausbau. Warum kommt aber hier keine Unterstützung“, fragt Mahr. Es wird in den nächsten Wochen Infoveranstaltungen für die Bevölkerung und auch Unternehmer in der Region geben. Eine Blockade der Bundesstraße 1 Ende April ist immer noch geplant.


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