Geht es der Wirtschaft gut, freut sich auch der Tourismus in der Region
WELS. Das klassische Sightseeing ist weiterhin der Hauptgrund in die Stadt als Tourist zu reisen. Obwohl man ja einiges an Geschichte zu bieten hätte. Der Wels-Besucher kommt wegen einer Tagung, Kongress aber auch Veranstaltung. Und eine Zwischenbilanz freut die Verantwortlichen.

Seit Jahresbeginn präsentieren sich die Tourismusverbände Wels und Sattledt unter einem gemeinsamen Namen: Tourismusregion Wels. Die erste Ehe-Zwischenbilanz nach vier Monaten ist positiv. Die Nächtigungen sind um 8,6 Prozent gestiegen. Der Wirtschaftstourismus ist das starke Fundament für die Hotelerie in allen Varianten. Peter Jungreithmair, Geschäftsführer der Tourismusregion Wels, freut sich über die positive Entwicklung im Wirtschaftstourismus und über Initiativen von regionalen Unternehmen mit ihren Veranstaltungen in der Region zu bleiben. Wichtige Impulsgeber in der Region sind unter anderem das Klinikum Wels Grieskirchen und die FH Oberösterreich, die die iCT2018 (Conference on Industrial Computed Tomography) mit 289 Teilnehmer aus 33 Ländern und 5 Kontinenten in Wels abgehalten haben.
Der Vorstandsvorsitzende der Tourismusregion Wels, Helmut Platzer, sieht auch einen Grund der steigenden Zahlen in boomenden Messeformaten wie die Integra oder das Fishing Festival: „Die heuer erstmals in Wels stattfindende ComiCon hat eine ganz neue Zielgruppe in die Stadt gebracht,“ ist Platzer überzeugt.
Bei der Rennradregion Wels drückt der Tourismus ebenfalls auf das Tempo. Neben der Zielankunft der Ö-Rundfahrt mitte Juli, die wieder viele Besucher in die Innenstadt lockt, gibt es auch maßgeschneiderte Angebote für Geschäftsreisende, die nach der Arbeit noch eine Runde drehen wollen, aber auch verschiedene Routen für jeden Radler.


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