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WELS. Die Stadt und acht Umlandgemeinden haben im Forum Stadtregion Wels zwei Jahre lange beraten, diskutiert und verhandelt. Die Kooperation wird weiter ausgebaut, dazu kommen ein Traunschiff in Thalheim, Lückenschlüsse im überregionalen Radwegenetz und ein Pumptrack in Gunskirchen.

Unterzeichnung des Abschlussberichtes der Stadtregion Wels: Neben der Statutarstadt waren auch Buchkirchen, Holzhausen, Thalheim, Gunskirchen, Weißkirchen, Schleißheim, Steinhaus und Krenglbach mit dabei. Foto: Peter Görgl

Die Vorarbeiten für das Traunschiff laufen auf Hochtouren: Vor Anker wird das Gefährt spätestens 2020 vor der Volksschule gehen „Acht Schiffe haben wir uns schon angesehen. Da müssen wir noch entscheiden. Der Motor wird ausgebaut, damit auch ökologisch alles passt. Die Verankerung wird so gewählt, dass auch bei Hochwasser nichts passieren kann“, meint Thalheims Bürgermeister Andreas Stockinger (VP). Vor allem in Rumänien und Bulgarien gibt es viele Schiffe, die auf neue Einsatzmöglichkeiten warten. Das bedeutet für die Thalheimer Variante: Trauungssaal, Tagescafe und auch ein Raum für die Volksschule. Das Schiff wird eine maximale Länge von 100 Meter haben. Eher weniger, wie Stockinger meint. 300.000 Euro kostet das Projekt. Die Hälfte kommt aus dem Stadtregions-Topf der EU. „Das Land hat für das Traunschiff und die anderen Projekte auch schon sehr positive Signale gesetzt“, sagt Stockinger.  Bei gemeinsamen Vorhaben bis zu einer Gesamtsumme von 1,2 Millionen Euro übernimmt die EU die Hälfte der Kosten.Der weitere Ausbau des Radwegenetzes, Lückenschlüsse im bestehenden Netz und die Qualitätsverbesserung bestehender Anlagen können einen wesentlichen Beitrag für eine nachhaltige Mobilitätsentwicklung leisten. In Gunskirchen wird zusätzlich ein Pump Track in der Freizeitanlage entstehen.  Die Protagonisten wollen die Zusammenarbeit in diesem Forum auch fortsetzen: „Für die nächste Periode ist der Steg von Wels nach Schleißheim bereits fixiert.  Das Projekt jetzt durchzuziehen wäre zu kurzfristig gewesen“, meint der Welser Planungsreferent Peter Lehner (VP). Dann hofft er auch auf die Zusammenarbeit mit Marchtrenk. Die waren jetzt nicht mit dabei: „Das lag aber nicht an uns sondern eher, dass Bürgermeister Mahr mit dem Land einen Wickel gehabt habt“, so Lehner.

Pumptrack: Ein Pumptrack ist eine speziell geschaffene Mountainbikestrecke. Das Ziel ist es, darauf, ohne zu treten, durch Hochdrücken des Körpers aus der Tiefe am Rad Geschwindigkeit aufzubauen.


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stefan
stefan
26.09.2018 10:30

pump track

was ist ein "Pump Track" ? laut wikipedia ein Pumpenwagen, was tut der in einer Freizeit anlage?