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WELS. Der Strategieprozess ist noch nicht abgeschlossen. Doch eine Stoßrichtung für die Messe lässt sich schon erahnen. Es wird daran gearbeitet, am Gelände Großkonzerte zu organisieren. Dazu kommen neue Messe-Formate.
 

Die Messe Wels arbeitet intensiv an einem Strategieprozess. Foto: Messe
Die Messe Wels arbeitet intensiv an einem Strategieprozess. Foto: Messe

„Die Messe ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor für die Stadt“, eröffnet Bürgermeister Rabl. Direktor Robert Schneider zieht Bilanz über die 14 Eigenmessen, 47 Galas und Kongresse, 21 Gastmessen und 150 weiteren Veranstaltungen. Viel interessanter ist aber, wie es in Zukunft weitergeht.

Behördlich genehmigt

Das Thema Großkonzerte wird noch offensiver angegangen. Zwei Konzertplätze am Gelände sind behördenrechtlich abgesegnet. „Im Osten ist Platz für rund 8.000 Besucher und im Westen sind über 10.000 Besucher möglich“, sagt FP-Bürgermeister Andreas Rabl. Am 2. August wird mit dem „We love the 90´s“-Festival ein erster großer Belastungstest durchgezogen. Rund 10.000 Besucher werden erwartet.

Umsiedelung

Der Masterplan Messe wird zeitplangemäß umgesetzt. Die Übersiedlung des Messegeländes vom Osten in den Westteil soll rund 40 Millionen Euro kosten, sagt der Bürgermeister. Bis 2027 werden die alten Hallen verschwunden sein. Es hängt aber auch davon ab, wie das Land hier unterstützt: „Ich glaube nicht, dass sich Oberösterreich auf Dauer drei Messestandorte leisten kann“, ist das Stadtoberhaupt überzeugt. Deswegen auch der intensive Strategieprozess für eine moderne Messe.

Fix ist im Juni eine europäische Hundemesse und im März eine Handwerksmesse. Ab 2020 ist die Motorrad- und Rollermesse mit allen Marken und 200 Ausstellern zu Gast.


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