„Wir haben uns ganz bewusst entschieden am Stammplatz in Wels zu erweitern“
WELS. Die Kellner & Kunz Gruppe baut aus. Der Umsatz konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr um 11,8 Prozent auf über 273 Millionen Euro gesteigert werden. Im Hauptquartier im Industriegebiet regieren die Bagger. Das beständige Wachstum erfordert eine Erweiterung der Logistik um weitere 40.000 Quadratmeter.

Vorstand Walter Bostelmann: „Wir mussten dringend erweitern. Man muss sich vorstellen, vor zehn Jahren waren wir umsatzmäßig noch um die Hälfte kleiner. Mit dem steten Wachstum wurde auch das Lagersortiment immer größer und die Logistikdienstleistungen für unsere Kunden komplexer. Immerhin vertreiben wir an die 120.000 Artikel und beliefern 62.000 Industrie- und Gewerbekunden“. Die Logistikerweiterung wird Platz für zusätzliche 200.000 Behälter im Kleinteilelager und 15.000 Paletten bieten. Im Herbst 2019 beginnt der Teilbetrieb, im ersten Halbjahr 2020 soll der Vollbetrieb erfolgen. Bostelmann: „Wir haben uns ganz bewusst dafür entschieden, am Stammplatz in Wels zu erweitern und nicht einen zweiten Standort anderswo aufzubauen.
Die zahlreichen vollautomatisierten Lager- und Bestellsysteme für C-Teile sind clever aufbereitet und kombiniert, damit den Firmen mehr Ressourcen für das Kerngeschäft bleiben. Das sind zum Beispiel Regalsysteme in unterschiedlichen Ausprägungen, die automatisch den Bedarf an Schrauben und Werkzeugen erkennen, unmittelbar eine Bestellung auslösen und die Verrechnung ins System einspeisen.
Fakten
Astrid Siegel, Finanzvorstand: „Die allgemein gute Wirtschaftslage begünstigt unser Wachstum. Wir legten von 2017 auf 2018 wieder um über elf Prozent zu, sowohl in der Gruppe als auch bei Kellner & Kunz Österreich. Aber wir tun auch viel dafür. Gerade unsere digitalen Lagersysteme finden guten Anklang in der Industrie und im Handwerk.“ 1.300 Beschäftigte arbeiten international, mehr als 700 sind es in Österreich.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden