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WELS. „Der steigende Verkehr in der Stadt erfordert die Erarbeitung eines neuen, gesamtheitlichen Verkehrskonzeptes. Derzeit wird viel über Einzelmaßnahmen, aber sehr wenig über einen Gesamtverkehrsplan diskutiert“, ist WKO-Obmann Franz Edlbauer überzeugt. Er fordert deshalb die rasche Erstellung eines Gesamtverkehrskonzeptes.

Öffnung der Einbahn in der Eisenhowerstraße ist ein langgehegter Wunsch. Foto: Tips
Öffnung der Einbahn in der Eisenhowerstraße ist ein langgehegter Wunsch. Foto: Tips

„Der Welser Verkehr braucht Mut zur echten Veränderung. Das Verkehrssystem ist in die Jahre gekommen und muss völlig neu gedacht werden“, so Edlbauer und er ergänzt: „Wir schlagen einen zweistufigen Umsetzungsplan vor, der in einem ersten Schritt kurzfristig realisierbare Verkehrsverbesserungen bringt. In Ergänzung dazu braucht Wels ein neues, umfassendes Verkehrskonzept, welches sämtliche Bereiche des öffentlichen und des Individualverkehrs umfasst.“

Kurzfristige Maßnahmen

Als erste, kurzfristige Maßnahmen sollen laut WKO Wels sowohl die Eisenhowerstraße als auch die Rosseggerstraße in beide Richtungen befahrbar werden und die Einbahnregelung in der Herrengasse umgedreht werden. „Das alleine wird aber nicht ausreichen. Vor allem ist uns wichtig, eine rasche West-Ost-Verbindung herzustellen. Ein Gunskirchner, der nach Marchtrenk will, soll sich nicht durch die Innenstadt quälen müssen, sondern soll durch die Öffnung der Eisenhowerstraße rasch die Stadt queren können“, erklärt Wirtschaftskammer Sekretär Thomas Brindl.

Rad und Busdrehscheibe

„Das Welser Radwegenetz ist verbesserungswürdig und ausbaufähig. Im Zuge eines neuen Verkehrskonzeptes muss dies jedenfalls miteinbezogen werden“, fordert Edlbauer.

 Auch die Entscheidung über den künftigen Standort der Busdrehscheibe ist laut Edlbauer von großer Relevanz, er fordert von der Stadtregierung deshalb: „Die Welser Bevölkerung und die ansässigen Wirtschaftstreibenden wollen eine rasche Entscheidung über den Standort der Busdrehscheibe. Unzählige Faktoren wie die Zukunft der Bahnhofsstraße und des Kaiser-Josef-Platzes hängen davon ab“, ist sich der WKO-Obmann sicher.


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Welser
Welser
10.04.2019 07:58

Verkerhrskonzept neu

Na da hat der Herr WKO Obmann alte Schubladen durchwühlt. Durchzugsverker in der Innenstadt erhöhen ist Schnee von gestern. Wie wärs damit, Ausbau Radverkehr und Öffis, Verringerung CO2 durch Citymaut, Förderung E-Mobiltät, öffentliche Plätze als Parkanlagen rekultivieren, Abgaben für fossile Verbrenner, So wird Zukunft gemacht und nicht durch Vorschläge von gestern.

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ebert
ebert
08.04.2019 20:09

Gunskirchen-Marchtrenk

Der Gunskirchner soll doch bitte die bestehende Autobahn nehmen - Durchzugsverkehr in der Innenstadt ist Stumpfsinn! Besser sollte der Radverkehr in Wels priorisiert werden und das Bus-Netz besser ausgebaut werden, idealerweise elektrifiziert, um Emissionen (Lärm & Abgase) in der Stadt zu reduzieren.


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