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WELS/WELS-LAND. Derzeit bekommt nicht jeder, der einen braucht, auch rechtzeitig einen Pflegeplatz. Dabei wären in Wels-Land 20 Betten frei. Der Grund dafür ist Mangel an Personal.

Koits, Mair und Prinz suchen nach Lösungen für ältere Mitmenschen. Foto: OÖN
Koits, Mair und Prinz suchen nach Lösungen für ältere Mitmenschen. Foto: OÖN

Der SPÖ-nahe Pensionistenverband (PVÖ) warnt deshalb vor einem Pflegenotstand und hofft auf die von Landesrätin Birgit Gerstorfer geforderte Schaffung alternativer Wohnformen. Tatsache ist, dass alte Menschen früher in ein Seniorenwohnheim gingen. Heute bekommt man erst mit Pflegestufe 4 einen Heim­platz. „Aber auch Pflegestufe 3 braucht schon Hilfe“, weiß PVÖ-Bezirksvorsitzende Ingrid Mair.

Alternative Wohnformen

„Zwei Gruppen in alternativen Wohnformen würden da helfen“, ist Altbürgermeister Peter Koits, Mairs Stellvertreter, überzeugt. Auch Altbürgermeister Rudolf Prinz, ebenfalls Stellvertreter, hofft auf die Kombination von barrierefreien Wohneinheiten mit einem pflegegerechten Bad, Gemeinschaftsräumen und unter Tags einer Fachkraft zur Betreuung.

Wertschätzung steigern

Abgesehen davon gelte es natürlich dafür zu sorgen, dass irgendwann wieder mehr Personal vorhanden ist: „Die Wertschätzung des Pflegeberufes ist extrem wichtig und man muss natürlich auch über das Gehalt reden, weil die Arbeit ist wirklich schwierigst“, weiß Koits.


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