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WELS. Die beiden Vorstände der Raiffeisenbank Wels, Günter Stadlberger und Wolfgang Riedl, sind zufrieden. „Ein sehr erfreuliches Geschäftsjahr“, nennen es die beiden. Das bedeutet ein Drittel mehr Gewinn und eine Steigerung der Bilanzsumme von 1,3 auf 1,4 Milliarden Euro. Das Betriebsergebnis (EGT) betrug 13,7 Millionen Euro.

Riedl und Stadlberger Foto: Raika
Riedl und Stadlberger Foto: Raika

Auch wenn Zinsen gerade nicht so in den Himmel wachsen, bleibt das Sparen eine Lieblingsbeschäftigung der Österreicher. Die Ersteinlagen stiegen um 8,8 Prozent. Das war das dritt­erfolgreichste Geschäftsjahr, so Stadlberger. Die Bank beschreitet auch neue Wege. Es geht um die Photovoltaik-Finanzierungsaktion. Gemeinsam mit der Eww-Anlagentechnik und MEA Solar gibt es eine auf 15 Jahre angelegte Null-Prozent-Finanzierung für die Erzeugung von Eigenstrom.

Investitionen

Das Filialnetz bleibt bis Ende 2022 garantiert unangetastet. In Sattledt wird das Innenleben erneuert. In Wels-Neustadt zieht die Bankstelle vorübergehend aus. Am alten Standort entsteht ein Wohnkomplex mit 26 Wohneinheiten und der dann neuen Filiale. Bis Ende 2022 wird das Projekt abgeschlossen sein. Am Kaiser-Josef-Platz hat die Bank auch Gebäude neben der Zentrale angekauft. Es soll gemeinsam mit der Raiffeisentochter Real­treuhand zur Rablstraße hin ein Geschäfts-, Büro- und Wohnkomplex entstehen.<

Zahlen und Zahlen

Die Raiffeisenbank Wels hat insgesamt elf Bankstellen und 120 Mitarbeiter. Die Kundengelder erreichten im Jahr 2019 ein Volumen von 1,502 Milliarden Euro. Die Ersteinlagen – das sind die Spar- und Giroeinlagen – erhöhten sich im abgelaufenen Geschäftsjahr um 8,8 Prozent auf 1,084 Milliarden Euro. Die Finanzierungsleistung stieg auf 1,168 Milliarden Euro (plus 10,5 Prozent). Die erfreuliche Entwicklung resultiert aus der gleichmäßigen Steigerung über alle Branchen und Zielgruppen, erklären die Vorstände Günter Stadlberger und Wolfgang Riedl. Inzwischen werden bereits 33.678 Kunden betreut.


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