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WELS/BEIRUT. Die Explosion im Hafen der libanesischen Hauptstadt Beirut richtet verherrenden Schaden an. Im Container-Terminal waren die Kräne derart in Mitleidenschaft gezogen, dass die Stahlseil-Experten aus Wels zu Rate gezogen werden mussten.

Begutachtung der Stahlseile Foto: Teufelberger
Begutachtung der Stahlseile Foto: Teufelberger

Die Explosion am 4. August des Vorjahres hat nicht nur den Hafen schwer beschädigt, sondern große Schden in der Stadt angerichtet. Der Hafen ist ein wichtiger Umschlagplatz für Waren. Jeder Tag Stillstand ist ein großes Problem. Der Hafenbetreiber hat Teufelberger – in der Stahlseilbranche bekannt unter Teufelberger-Redaelli -  mit der Inspektion und der folgenden Instandsetzung beautragt. Der Beirut Container Terminal ist für die Region von existenzieller Bedeutung, da rund 90 Proznt der Versorgung der gesamten Region über diesen Hafen abgewickelt werden.

Nach umfangreichen Vorbesprechungen war schnell klar, dass ein Team nach Beirut reist, um alles vor Ort abzuklären. Die zwölf Hafenkräne waren zum Zeitpunkt der Ankunft außer Betrieb. Eine detaillierte Inspektion durch die Seilexperten von Teufelberger-Redaelli war auch vor Ort nur eingeschränkt möglich, da die Kranausleger aus Sicherheitsgründen nicht für eine Seilinspektion abgesenkt werden konnten. Aufgrund des nicht definierbaren Zustandes der Seilendverbindungen entschied der Betreiber, dass alle Seilendverbindungen erneuert werden. Die eher seltene Version von Vergusshülsen musste aufwendig beschafft werden.  Nach mehr als zwei Monaten Stillstand konnte Teufelberger-Redaelli die sicherheitsrelevanten Seilüberprüfungen durchführen, die Krane konnten wieder in Betrieb genommen und die Schiffe mit voller Kapazität abgefertigt werden. 


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