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WELS. Ohne den vierspurigen Ausbau der Westbahnstrecke zwischen Linz und Wels ist ein S-Bahn Netz schwer umzusetzen. Trotzdem gehen die Planungen für mögliche Haltestellen im Welser Stadtgebiet voran.

Es heißt aber immer noch weiter warten auf die S-Bahn in Wels. (Foto: oberoesterreichische nachrichten/volker weihbold)

Obwohl der Begriff Haltestelle völlig falsch ist. Sie heißen zukünftig Mobility Points. Dabei werden die Bereiche Infrastruktur, Service und Mobilitätsangebote gesamtheitlich vernetzt. Die Schaffung von PKW-Parkplätzen, überdachten Fahrradabstellplätzen, Bike-Sharing, Car-Sharing, Elektro-Scooter und ÖV-Angeboten soll gewährleistet werden. Somit können Pendler individuell aber auch umweltschonend ihre Wege beschreiten, wie Infrastruktur-Landesrat Günther Steinkellner und Bürgermeister Andreas Rabl (beide FP) bei einer gemeinsamen Pressekonferenz erläuterten.

 

Besonders Standorte, wie beispielsweise die Unterführung Wimpassing hätten eine große Wirkung auf die unmittelbare Erreichbarkeit der Wohngebiete Vogelweide-Gartenstadt und Lichtenegg. Da ein Mobility-Point diese bevölkerungsstarken Standorte fußläufig, per Rad oder E-Scooter sehr gut anbinden würde, sind hohe Potentiale gegeben. Das würde darüber hinaus auch den innerstädtischen Individualverkehr reduzieren. Die ÖBB untersucht derzeit in Abstimmung mit dem Land OÖ und dem zuständigen Ministerium die entsprechenden Möglichkeiten. Ziel ist die Detailuntersuchung und Einbettung der sinnvollsten machbaren Standorte in das Zielnetz 2040.Und damit heißt es weiter Warten auf den vierspurigen Ausbau der Westbahnstrecke.  


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