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WELS. Richter Pharma zieht Bilanz. Für 2021 zeigen die Zahlen einen Rekordumsatz von 630 Millionen Euro. Das Unternehmen bleibt aber nicht stehen. Investiert werden in den kommenden sieben Jahren rund 100 Millionen Euro plus aktuell werden 30 neue Mitarbeiter gesucht.

Roland Huemer, CEO der Richter Pharma, Florian Fritsch, Eigentümer der Richter Pharma (Foto: Richter)

„Wir wollen unsere Rolle als Hersteller und Gesundheitsdienstleister konsequent ausbauen“, legt CEO Roland Huemer die grundlegenden Zielsetzungen von Richter Pharma klar. „Das steigert nochmals die Versorgungssicherheit und bringt attraktive Arbeitsplätze“. Für Wachstum sorgte der Bereich Tiere. Herr und Frau Österreicher schafften sich in der Pandemie Haustiere an. Dazu kommen Großhandel und Logistik-Dienstleistungen im Human- und Veterinärbereich. Der steigende Umsatz braucht aber Mitarbeiter. Derzeit werden rund 30 gesucht. Doch fündig wird man nur schwer. Dabei ist ja die Branche krisensicher, so Huemer.  Dem Standort Wels wird man die Treue halten. Die Produktion in der Durisolstraße wird bis 2024 verdreifacht. Der Spatenstich erfolgt im Herbst. Dazu kommen 30 Millionen für den Ausbau der Digitalisierung und Produktpalette. Die Logistikstandorte Feldgasse und Jasminstraße werden in der Jasminstraße zusammengelegt. 

Richter Pharma agiert in den zwei großen medizinischen Bereichen Humanmedizin und Veterinärmedizin und konzentriert sich dabei auf vier Geschäftsfelder: die Produktion von Veterinärarzneimitteln, den vollsortierten Großhandel von Arzneimitteln und Gesundheitsprodukten für Mensch und Tier und das Pre-Wholesaling für nationale und internationale Pharmahersteller. Das Familienunternehmen erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2021 einen Umsatz von 630 Millionen Euro und beschäftigt über 400 Mitarbeiter an fünf Standorten in Österreich.

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