Abschluss mit positivem Ergebnis: „Geplante Projekte sind gesichert“
WELS. Pressekonferenzen zum Budget der Stadt haben einen hohen Wiedererkennungsfaktor, wenn es um Transferzahlungen, Bundesertragsanteile und Personalkosten geht. Aber die wichtigste Botschaft in diesem Jahr ist, dass der Überschuss aus dem Jahr 2021 die weiteren Investitionen und Projekte garantiert.

„Mit dem erwirtschafteten Budgetüberschuss sind die geplanten Projekte der nächsten Jahre weiter gesichert. Besonders erfreulich ist die Entwicklung der Schulden. Das Ziel, im Jahr 2026 schuldenfrei zu sein, werden wir erreichen“, jubelt FP-Bürgermeister Andreas Rabl. Das bedeutet, Neugestaltungen Messe Ost sprich Volksgarten oder auch der Steg nach Schleißheim und weitere Projekte sind aus finanzieller Sicht möglich. Der Saldo der Einnahmen und Ausgaben der operativen Gebarung („Betriebsergebnis“) ergibt einen Überschuss von 17,1 Millionen Euro im Rechnungsabschluss 2021. Der Schuldenstand der Stadt Wels entwickelt sich im Zeitablauf sehr positiv und beläuft sich zum Rechnungsabschluss 2021 auf 11,9 Millionen Euro, das sind um 2,1 Millionen Euro weniger als im Jahr 2020. Die Hochrechnung für das Jahr 2022 ergibt einen voraussichtlichen Schuldenstand von 9,9 Millionen Euro und setzt diesen positiven Trend weiterhin fort. Insgesamt sieht Rabl eine positive Entwicklung in der Welser Wirtschaft, die sich auch in der Stadtkassa bemerkbar macht. Trotzdem wird der Weg der Budgetkonsolidierung fortgesetzt. Und weiters auch die Kritik an den hohen Transferzahlungen an das Land (34 Millionen Euro) und die steigenden Personalkosten.


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