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STADL-PAURA. Die über 5.000 Einwohner zählende Gemeinde strebt eine Stadterhebung an. Einen Termin für die Abgabe des Ansuchens beim Landeshauptmann gibt es bereits.

Stadl-Paura strebt eine Stadterhebung an. (Foto: GPaltinger)
Stadl-Paura strebt eine Stadterhebung an. (Foto: GPaltinger)

„Gemeinden ab 4.500 Einwohner können einen Antrag auf eine Stadterhebung stellen. Darüber hinaus muss man geschichtliche, kulturelle und wirtschaftliche Kriterien erfüllen“, erklärt Bürgermeister Christian Popp und fügt hinzu, dass alle drei Themenbereiche bereits umfassend ausgearbeitet wurden. Ein entsprechender Mehrheitsbeschluss im Gemeinderat ist ebenfalls schon gefallen. Am 26. Juni will man das Ansuchen zur Stadterhebung Landeshauptmann Thomas Stelzer übergeben. Der Ortschef hofft nun, dass der Antrag bis zum Jahresende bearbeitet werden kann. Denn eine Stadterhebung würde bestens in das Jahr 2023 passen.

Dann feiert man nämlich gleich mehrere Jubiläen, 150 Jahre Verbindung von Stadl und Paura, 50 Jahre Markt, 75 Jahre Miva und 130 Jahre Musikverein.

Mit den entsprechenden Kriterien hat man sich intensiv befasst. „Musikschuldirektor Hubert Ecklbauer hat Stadl-Paura aus kultureller Sicht beleuchtet. Der pensionierte Lehrer und Historiker Alfred Sohm hat die Geschichte aufgearbeitet. Die touristische Bedeutung ist mit dem Pferdezentrum, das im Jahr 150.000 Besucher zählt, ebenfalls gegeben“, erklärt Popp, warum er glaubt, dass das Stadlinger Ansuchen zur „Stadt der Pferde“ erfolgreich sein wird.


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