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WELS. Walter Zaunmüller, langjähriger VP-Stadtrat und Gemeinderat, wechselt wieder in den Gemeinderat. Auf der Neos-Liste war der Jurist Nummer Zwei und folgt nun auf Markus Hufnagl. Der wiederum wird Regionalkoordinator für die Pinken.

Walter Zaunmüller und Markus Hufnagl. Fahnenübergabe bei den Neos (Foto: Tips)
Walter Zaunmüller und Markus Hufnagl. Fahnenübergabe bei den Neos (Foto: Tips)

„Wir von den Neos sind keine Sesselkleber. Es war ausgemacht, dass ich ein Jahr nach der Gemeinderatswahl gehe. Das mache ich jetzt mit kleiner Verspätung“, meint Hufnagl. Er saß für die Neos seit 2015 im Welser Gemeinderat. 2021 trat er als Spitzenkandidat bei den Gemeinderatswahlen an. Die Partie konnte kein zweites Mandat dazugewinnen. Bei seiner Abgangs-Pressekonferenz nahm er die FPÖ in die Kritik: „Mit allen Parteien gibt es eine gute Zusammenarbeit, nur mit den Freiheitlichen nicht. Es geht ihnen nur um Machterhalt beziehungsweise Ausbau“, so Hufnagl. Viele Personalentscheidungen zeigen dies: „Beim Thema Migration haben sie nichts gemacht. Sonst würden sie ja ihre eigene Klientel beschneiden. Außerdem streuten sie Gerüchte über ein Erst-Aufnahmezentrum, das in Wels kommen soll. Das war nur dazu, dass man später sagen kann, man habe es verhindert“. Trotzdem erinnert er sich an die Gemeinderats-Arbeit gerne zurück: „Wir haben viele Erfolge gefeiert, die auf unsere Initiativen zurückgehen“. Darin sieht er den geplanten Stadtpark und damit die Öffnung zur Traun, sowie dass der Verkauf der Sparkassen-Anteile zu einem großen Teil zur Schuldentilgung verwendet wurde. Hufnagl wird sich nicht aus der Politik zurückziehen. Er wird Regionalkoordinator für die Neos. Das heißt weiter das Team von gut 20 Personen koordinieren und sich zu Themen zu Wort melden.

Die Gemeinderatsarbeit mit Ausschüssen und Koordinierung mit den anderen Parteien wird ab dem 30. Jänner Walter Zaunmüller erledigen. In zwei Jahren wird dann das Wechselspiel weitergehen und Beatrix Durstmüller in den Gemeinderat wechseln. Bis es soweit ist, will sich Zaunmüller vor allem für die Jugend einsetzen: „Wir brauchen einen Ausbau in der Kinderbetreuung, ganztägig verschränkte Schulformen, aber auch mehr Schulpsychologen und Streetworker. Ich will die Jugend begeistern sich in der Politik zu engagieren“, meint der Jurist.


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