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MARCHTRENK/LINZ. Die B1 im Stadtgebiet von Marchtrenk wird nun fix vierspurig ausgebaut. Es konnte auch im letzten Verhandlungspunkt eine Einigung zwischen der Stadtgemeinde und dem Land erzielt werden.

Peter Bauer, Christian Dick, Landesrat Günther Steinkellner, Bürgermeister Paul Mahr, Landtagsabgeordneter Vizebürgermeister Michael Fischer, Thomas Berndorfer (v.l.) konnten sich zum B1-Ausbau einigen. (Foto: Land OÖ)

Der vierspurige Ausbau der B1 ist in Marchtrenk schon seit Jahren ein vieldiskutiertes Thema. Ein zirka fünf Kilometer langen Abschnitt ist noch zweistreifig. Grundsätzlich einigte man sich in der Sache schon 2020, verhandelt wurde noch über die Ausgestaltung der Kreuzungen, besonders beim Knoten Neufahrnerstraße.

Nun hat man sich über die vom Land vorgeschlagene Ausbauvariante geeinigt. Der Knoten Neufahrnerstraße als letzter Knackpunkt der Verhandlungen wird als niveaugleiche Ampelkreuzung ausgestaltet.

Jetzt will man rasch den Lückenschluss

„Bei meinem Amtsantritt Ende 2015 war das Lückenschlussprojekt in keinem Bauprogramm enthalten. Ich habe deshalb veranlasst, dass mit Hochdruck an den Planungen gearbeitet wird. Nachdem der Abschnitt in Hörsching bereits für den Verkehr freigegeben ist, kann nun gemeinsam an einer möglichst raschen Umsetzung des Ausbaus in Marchtrenk gearbeitet werden“, betont Landesrat für Infrastruktur Günther Steinkellner.

Noch muss das Verfahren zur Umweltverträglichkeitsprüfung durchlaufen werden. Daher kann noch kein konkreter Umsetzungstermin genannt werden, fügt der Landesrat hinzu.

Nachdem die Stadtgemeinde Marchtrenk das gemeinsame Nebenwegekonzept bereits im kommenden Gemeinderat beschließt, kann nun aufbauend auf die bereits detaillierten Planungen mit der Erstellung der Umweltverträglichkeitserklärung gestartet werden. Diese ist das Kernstück der Umweltverträglichkeitsprüfung und notwendig, um diese einzuleiten.

Langwierige Verhandlungen

Der Einigung gehen jahrelange Verhandlungen voraus, man diskutierte lange über die Art des Ausbaus. Marchtrenk wollte zuerst den Ausbau der B1 als Niederflurtrasse, weil diese durch bewohntes Gebiet führt.


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